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Andy Kaufman in 'Dreist und gottesfürchtig'
Andy Kaufman in 'Dreist und gottesfürchtig'
© Universal Pictures

Andy Kaufmans Bruder behauptet:

"Ich bin ein Opfer des Streichs"

Andy Kaufman hätte seinen Spass daran: Die Spekulationen um seine angebliche Tochter - die am Montag bei der 9. Verleihung der Andy Kaufman Awards in New York auftrat und behauptete, ihr Vater sei am Leben und glücklicher Hausmann - gehen weiter. Nach Andys letzter Freundin Lynne Margulies (58) hat sich jetzt auch sein Bruder Michael Kaufman zu Wort gemeldet, dem Margulies vorwirft, Teil des Schwindels zu sein. Gestern vormittag erzählte er dem Hollywood Reporter in einem Telefoninterview: "Ich habe niemals gesagt 'er lebt'. Ich bin genau so skeptisch, wie alle anderen."
The Smoking Gun ist davon jedoch nicht überzeugt. Das Magazin nimmt an, dass es sich bei der "neuen Tochter" um die New Yorker Schauspielerin Alexandra Tatarsky handelt. Einem Informanten zufolge habe Michael sie kennengelernt, als sie an einer Ausstellung zum Werk des Ausnahmekomikers in der Maccarone Gallery in Manhattan mitarbeitete - der Titel: "On Creating Reality". Danach habe Michael sie angeblich angeheuert, die Rolle seiner mysteriösen Nichte zu spielen.
Jake Tapper fragte Michael gestern abend in seiner Talkshow auf CNN, was er von Smoking Guns Behauptungen halte. Die Antwort: "Das ist nicht wahr. Ich glaube, ich bin Teil des Schwindels. Ich glaube allerdings nicht, dass [die Frau] alleine arbeitet." Tapper: "Nur um ganz sicher zu gehen: Sie glauben jetzt nicht mehr, dass es wahr ist - sie denken, dass es ein Streich ist und sie das Opfer dieses Streiches waren?" "Korrekt".
Andy Kaufman wäre heute 64 Jahre alt. Er verstarb im Mai 1984 nach einer erfolglosen Chemotherapie und Besuchen bei Wunderheilern an einer seltenen Form von Lungenkrebs. Verschwörungstheorien bildeten sich sofort nach seinem Tod, da er für aufwändig inszenierte Publikumstäuschungen berühmt war und seine Krankheit nicht öffentlich gemacht hatte. Kaufmans Freund und Co-Autor Bob Zmuda verriet außerdem, dass er sich oft überlegt habe, seinen Tod vorzutäuschen.



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