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Produzent muß Maximilian Schell eine Million Mark zahlen

Eine Million Mark als Ausgleich für eine abgebrochene Tournee

Der deutsche Musikproduzent Wolfgang Boksch, der im Sommer 1994 eine Gastspielserie von "My Fair Lady" organisiert hatte, muß dem Schauspieler Maximilian Schell eine Million Mark als Ausgleich für eine abgebrochene Tournee zahlen. Die Begründung für den Tournee-Abbruch lautete "Zuschauerschwund aufgrund einer anhaltenden Hitzewelle". Das Musical wurde bereits nach drei Wochen aus dem Programm des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg genommen und weitere geplante Aufführungen in Berlin ganz gestrichen. Der Schweizer Schauspieler verklagte Boksch, da er 1994 die Gastspielserie des Musicals "My Fair Lady" abgesagt hatte, in der Schell die Starrolle des Professors Higgins spielte. Schon vor zwei Jahren hatte ein Gericht Schell etwa 450.000 Mark zugebilligt. Boksch legte jedoch Berufung gegen dieses Urteil ein, die jetzt, zwei Jahre später abgewiesen wurde. Somit muß der Musical-Produzent nun die ursprüngliche Summe plus Zinsen an Schell zahlen.


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