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Ralph Fiennes lässt sich verführen

"Schon als junger Mann bin ich nicht der Draufgänger gewesen"

In "Das Ende einer Affäre", dem aktuellen Film mit Julianne Moore und Ralph Fiennes, wird heiß geliebt - zu heiß für die britischen Zensoren, die zum Schrecken des Verleihers den Film nur für Erwachsene freigegeben haben. Aber wie sieht es denn bei Ralph Fiennes im wahren Leben mit der Liebe aus? Der Schauspieler äußerte sich dazu in einem Interview, in dem er preisgab, eher "der romantische Typ zu sein, der verführt wird. Schon als junger Mann bin ich nicht der Draufgänger gewesen, der ein Mädchen auf Partys erobert hat. Auf dem Schulhof habe ich immer etwas im Abseits gestanden und habe mich erst in Richtung Mädchen bewegt, wenn ich wirklich starke Signale bekommen habe. Ansonsten habe ich viel zuviel Angst gehabt." Mit dem Bild eines männlichen Sexidols kann der britische Mime dann auch "überhaupt nichts anfangen". Das sei doch eher "die Abteilung Johnny Depp oder Leonardo DiCaprio. Ich bin kein Don Juan. Ich bin schließlich Schauspieler und kein Hollywood-Star. Ich habe absolut kein Interesse, mein Leben danach auszurichten, wie ich in den 20 Millionen-Gagenclub komme oder unsterblichen Ruhm erlange. Natürlich ist der süße Klang dieser Verführungen von Zeit zu Zeit auch in meinen Ohren, aber bislang hat mir der Sirenengesang nichts anhaben können. Ich habe mich eben - auch wenn das jetzt pathetisch klingt - der Schauspielkunst verschrieben."
Was das Thema von "Das Ende einer Affäre" angeht - den Kampf eines Mannes um die Liebe einer Frau - meint der 38jährige Darsteller: "Eigentlich bin ich der Meinung, dass mich eine Frau von sich aus lieben sollte - und ich nicht erst um ihre Liebe kämpfen muss. Ich begreife auch nicht, dass Männer den Frauen, die sie ins Bett kriegen wollen, oft die wildesten Lügengeschichten auftischen. Das bringt doch nichts. Es kommt ja doch alles schnell heraus."



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