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Julianne Moore in Still Alice
Julianne Moore in Still Alice
© 24 Bilder © polyband © BSM

Zu schlecht gespielt?

Türkisches Tourismus-Ministerium legt sich mit Julianne Moore an

Wer die letzten 20 Jahre nicht auf einer einsamen Insel verbracht, sondern auch nur das geringste Interesse am Kino gezeigt hat, dem wird nicht entgangen sein, dass Julianne Moore in diesen zwei Jahrzehnten schauspielerische Leistungen auf bemerkenswert hohem Niveau gebracht hat. Viermal ist sie für den Academy Award nominiert gewesen, den sie Ende Februar endlich für ihre gefeierte Leistung in dem Drama "Still Alice" erringen konnte; weitere rund 100 Preise zeugen von ihrer Kunstfertigkeit.

Kein Wunder also, dass sich die Amerikanerin auf den Schlips getreten fühlen muss, als jetzt das türkische Ministerium für Tourismus und Kultur als Filmkritiker dahergekommen ist und sie wegen "schlechten Schauspiels" zu Neuaufnahmen nötigen wollte, wie die türkische Tageszeitung "Hürriyet" berichtet.

Das Ministerium hatte Moore für eine umgerechnet vier Millionen Dollar schwere Werbekampagne unter dem Titel "Home Of" engagiert. Die 54-Jährige drehte in Los Angeles einen Werbespot, in welchem sie ein Flugzeug besteigt und sich dabei an einen Türkei-Urlaub in ihrer Kindheit erinnert. Nachdem die Auftraggeber das Material gesichtet hatten, kamen sie zum Urteil, Julianne's Darstellung sei nicht überzeugend und verlangten Neuaufnahmen. Die "Oscar"-Preisträgerin weigerte sich wenig überraschend - und nun liegt die ganze Werbekampagne einstweilen auf Eis.

Offizielle Verlautbarungen gibt es von keiner Seite, aber inoffiziell lässt das Ministerium verlauten, dass die Nichtveröffentlichung keine große Geschichte darstelle, da man bereits 30 ähnliche Filme mit anderen Mimen abgedreht habe.


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