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Rekord gebrochen: 90minütiger Spielfilm ohne Schnitt

"Bug Night" hat noch keinen Verleiher

Bereits 1948 kam der britische Meisterregisseur Alfred Hitchcock auf die Wahnsinnsidee seinen Thriller "Cocktail für eine Leiche" (Rope) mit James Stewart ohne einen einzigen Schnitt zu drehen. So meisterlich Hitchcock und seine Darsteller diese hochkomplizierte Aufgabe auch bewältigten - ganz ohne Schnitt war es denn doch nicht möglich. Alle elf Minuten mußten die Kameras angehalten werden, um neue Filmrollen einzulegen - die dadurch entstandenen Schnitte sind allerdings nicht sichtbar.
Drei amerikanische Filmemacher (Regisseur Kevin Dutoit, Autor John Kim und Produzent Tann) kamen nun auf die Idee, Hitchcocks Rekord zu brechen. Mit "Bug Night" drehten sie erstmals einen völlig schnittfreien 90minütigen Spielfilm. Die Story handelt von einem Restaurantüberfall und dreht sich hauptsächlich um neun Geiseln, die sich zusammentun um ihr Leben zu retten. Schauspieler und Filmemacher probten ganze zwei Monate, um den Film in einem Rutsch drehen zu können.
Möglich wurde der schnittfreie Film nur mit Hilfe der modernen Technik - gedreht wurde auf einer Digitalkamera, auf der rund drei Stunden aufgenommen werden können. So war die Produktion auch für kleine Geldbeutel erschwinglich - 1500 US-Dollar mußten für den Dreh ausgegeben werden. Trotz der rekordverdächtigen Produktionsweise (das Guinessbuch der Rekorde war zur Überwachung anwesend) hat der Film bislang noch keinen Verleiher gefunden.


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