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Cara Delevingne während des Live-Interviews
Cara Delevingne während des Live-Interviews
© YouTube / Good Day Sacramento

John Green verteidigt Cara Delevingne nach Interviewabbruch

"Muss mich nicht entschuldigen"

Gestern hat Romanautor John Green auf medium.com eine lange Verteidigung für Cara Delevingne veröffentlicht, über die sich die Darstellerin sehr erfreut per Twitter zeigte: "Wer immer das geschrieben hat - danke vielmals!"

Delevingne war Anfang der Woche unter Beschuss geraten, nachdem ein Live-Interview mit der Fernsehsendung "Good Day Sacramento", mit dem die Britin ihren aktuellen Kinofilm "Paper Towns" ("Margos Spuren") bewerben wollte, aus dem Ruder gelaufen war. Eine Mischung aus Unprofessionalität (die Moderatorin kündigte die 22-Jährige als "Carla" an), dämlichen Fragen ("Ist es für Sie einfacher zu fokussieren, wenn Sie viel zu tun haben?") und einer kompletten Fehleinschätzung der Situation (das Moderatoren-Trio deutete die Genervtheit des Stars nicht als Reaktion auf die eigene schlechte Arbeit, sondern als Blasiertheit und Eingebildetsein) ging eine Knallgasexplosionsmixtur mit der sichtlichen, steigernden Entnervtheit und dem Sarkasmus von Seiten Caras ein.

Schließlich lästerten die Moderatoren über die Mimin, während die zugeschaltete Delevingne nur noch irritiert dreinblickte und schließlich durch ein Testbild ersetzt wurde. "Mann, hatte die eine Laune", schickte ihr die Fernsehmoderatorin im allgemeinen Gekicher noch hinterher.

Dass hier eine eingebildete Göre ihr verdientes Fett wegbekam, kann Green, auf dessen Roman das Delevingne-Drama "Paper Towns" basiert, nun gar nicht finden. Der Schriftsteller schreibt: "Cara weigert sich, lahme Fragen zu ertragen und sich als Antwortenmaschine durch die langen Interviewtage zu mogeln. Ich finde dieses Verhalten nicht hochmütig. Ich halte es für bewundernswert. Cara Delevingne exisitiert nicht, um unsere Nachrichtensendungen zu füttern oder in ein Schema gepresst zu werden - und genau deshalb ist sie so verdammt interessant."

Cara reagierte auf Twitter: "Ich bin sooooo dankbar, und jeder, der mich für undankbar hält, kennt mich eindeutig nicht. Ich arbeite wirklich hart und liebe, was ich tue. Ich habe nicht das Gefühl, mich dafür entschuldigen zu müssen, dass ich menschlich bin."



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