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Robert Wagner versteigert Nachlass von Natalie Wood

Biograph: "Das ist eine Schande!"

Wenige Tage vor dem 34. Jahrestag des tödlichen Badeunfalls von Natalie Wood am 29. November 1981 sind Habseligkeiten aus dem Nachlass der Schauspielerin von Robert Wagner, ihrem damaligen Mann, und ihren Töchtern Natasha und Courtney zur Versteigerung freigegeben worden. Gestern wurden verschiedene Gegenstände aus dem privaten wie beruflichen Bereich der Schauspielerin bei einer Auktion unter dem Titel "Treasures from the Dream Factory" (Schätze aus der Traumfabrik) bei Bonhams in New York City an die Höchstbietenden vergeben.

Unter den Gegenständen sind der "International Stardom" Golden Globe, ein gebundenes Drehbuch von "Miracle on 34th Street" ("Das Wunder von Manhattan"), Bilder von einer Kostümprobe in den Sechzigern, ein goldenes Armband mit 18 Karat Gold, wie auch Schulzeugnisse und Diplome. "Viele dieser Erinnerungen lagen seit 1982 einfach nur in einem Lagerraum, und ich fand, dass es schön wäre, sie zu zeigen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen", schrieb Natasha in den Notizen des Auktionshauses.

Die Aussicht auf einen ordentlichen Gewinn wird auch nicht geschadet haben. Bei früheren Auktionen erzielten Requisiten aus Hollywood-Produktionen hohe Preise. So wurde im vergangenen Jahr das Piano aus "Casablanca" für 3,2 Millionen Dollar versteigert, und die namensgebende Figur aus "The Maltese Falcon" war einem Bieter 2013 gute 4,2 Millionen Dollar wert.

Nicht alle sind einverstanden mit der Entscheidung, Natalie's Nachlass in private Hände zu geben, statt sie einem Museum zu vermachen. Mike McCrann, der in den Siebzigern an einer nicht veröffentlichten Biographie der Darstellerin schrieb, erklärt beispielsweise, dass es "eine cineastische Sünde ist, ihre ganzen Film-bezogenen Memorabilia nicht an einem Ort zu versammeln. Robert Wagner und sein Familie sollten sich schämen, dass sie das geschehen lassen."



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