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Spotlight
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© Paramount Pictures Germany

"Spotlight": Dreifacher Gewinner

Zeitungsdrama früher "Oscar"-Favorit

Die Preisverleihungssaison nimmt Fahrt auf - und vielleicht schält sich jetzt schon ein Favorit auf den "Oscar" als "Bester Film" des Jahres 2015 heraus.Denn gestern ernannten sowohl die Los Angeles Film Critics Association als auch die Boston Society of Film Critics sowie New York Film Critics Online "Spotlight", Tom McCarthy's Drama über die Recherchen des "Boston Globe" über sexuellen Missbrauch und dessen Vertuschung in der katholischen Kirche, zum "Besten Film". McCarthy's Drehbuch gewann ebenfalls.

Aber auch "Mad Max: Fury Road", der vergangene Woche vom National Board of Review zum besten Film des Jahres ernannt worden war, beeindruckt weiter durch viele Auszeichnungen. So kürten die rund 60 Rezensenten aus Los Angeles dessen Regisseur George Miller, Kameramann John Seale und Ausstatter Colin Gibson.

In Los Angeles gewannen Charlotte Rampling für "45 Years" und Michael Fassbender für "Steve Jobs" als beste Hauptdarsteller. "Amy" wurde "Bester Dokumentarfilm", "Anomalisa" wurde "Bester Animationsfilm" und "Son of Saul" aus Ungarn ist "Bester nicht englischsprachiger Film".

Die Gewinner in Los Angeles:
Bester Film: "Spotlight”
Bester Dokumentarfilm: "Amy"
Bester Animationsfilm: "Anomalisa"
Bester nicht englischsprachiger Film: "Son of Saul" (Ungarn)
Bester Regisseur
: George Miller ("Mad Max: Fury Road")
Bestes Drehbuch: Josh Singer and Tom McCarthy ("Spotlight”)
Beste Schauspielerin: Charlotte Rampling ("45 Years")
Bester Schauspieler: Michael Fassbender ("Steve Jobs")
Beste Nebendarstellerin: Alicia Vikander ("Ex Machina")
Bester Nebendarsteller: Michael Shannon ("99 Homes")
Beste Kamera: John Seale ("Mad Max: Fury Road")
Beste Musik: Carter Burwell ("Anomalisia" und "Carol")
Bester Schnitt: Hank Corwin ("The Big Short")
Beste Ausstattung: Colin Gibson ("Mad Max: Fury Road")

In Boston, wo "Spotlight" sicher auch einen "Heimvorteil" genoss, erhielt das Drama neben der Nennung als "Bester Film" Auszeichnungen für das "Beste Drehbuch" und das "Beste Ensemble" durch die rund 25 Filmkritiker. "Beste Regie" ging hier an Todd Haynes für "Carol", während Charlotte Rampling wie in Los Angeles für "45 Years" als "Beste Hauptdarstellerin" gekürt wurde. Bei den Männern gab es gleich zwei Sieger: Paul Dano für "Love & Mercy" und Leonardo DiCaprio für "The Revenant".

Die Gewinner in Boston:
Bester Film: "Spotlight"
Bester Dokumentarfilm: "Amy"
Bester Animationsfilm: "Anomalisa" und "Inside Out"
Bester nicht englischsprachiger Film: "The Look of Silence" (Indonesien)
Beste Regie: Todd Haynes ("Carol")
Bestes Drehbuch: Tom McCarthy und Josh Singer ("Spotlight")
Beste Schauspielerin: Charlotte Rampling ("45 Years")
Bester Schauspieler: Paul Dano (Love & Mercy) und Leonardo DiCaprio ("The Revenant")
Beste Nebendarstellerin: Kristen Stewart ("Clouds of Sils Maria")
Bester Nebendarsteller: Mark Rylance ("Bridge of Spies")
Bestes Ensemble: "Spotlight"
Beste Kamera: Edward Lachman ("Carol")
Bester Schnitt: Margaret Sixel ("Mad Max: Fury Road")

Die New York Film Critics Online, die aus knapp 40 Filmkritikern bestehen, bedachten "Spotlight" sogar mit vier Preisen: Als "Bester Film", für die "Beste Regie", das "Beste Drehbuch" und das "Beste Ensemble". Bei den Hauptdarstellern wurde Brie Larson für "Room" und ebenfalls Paul Dano für "Love & Mercy" ausgewählt.

Die Gewinner in New York City:
Bester Film: "Spotlight"
Bester Dokumentarfilm: "Amy"
Bester Animationsfilm: "Inside Out"
Bester nicht englischsprachiger Film: "Son of Saul" (Ungarn)
Beste Regie: Tom McCarthy ("Spotlight")
Bestes Drehbuch: Tom McCarthy und Josh Singer ("Spotlight")
Beste Hauptdarstellerin: Brie Larson ("Room")
Bester Hauptdarsteller: Paul Dano ("Love & Mercy")
Beste Nebendarstellerin: Rooney Mara ("Carol")
Bester Nebendarsteller: Mark Rylance ("Bridge of Spies")
Bestes Ensemble: "Spotlight"
Beste Kamera: John Seale ("Mad Max: Fury Road")


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