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Ride Along 2
Ride Along 2
© Universal Pictures

US-Kinostarts: Ice Cube und Kevin Hart beenden "Star Wars"-Herrschaft

"Ride Along 2" konkurriert mit Michael Bay-Explosionen

Das verlängerte Martin Luther King-Wochenende mit dem Montag als Feiertag steht an und mit ihm das Ende der Herrschaft von "Star Wars: The Force Awakens" in den US-Kinocharts. Am vierten Wochenende konnte sich der Daisy Ridley-Streifen noch knapp vor Neuling und inzwischen Golden Globe-Gewinner und im Dutzend nominierter "Oscar"-Favorit "The Revenant" behaupten - doch nun wird die Konkurrenz zu übermächtig.

In der unerwarten Form von Ice Cube und Kevin Hart. Ihre Komödie "Ride Along" überraschte vor zwei Jahren mit dem bis dahin besten Januar-Startergebnis aller Zeiten in Höhe von 41 Millionen Dollar (inzwischen übertroffen von "American Sniper"). Im Prinzip hat Regisseur Tim Story hier seinen ersten "Ride Along"-Film als "Ride Along 2" nochmal verfilmt, nur den Spielort nach Miami verlegt, die Lautstärke aufgedreht und mit Ken Jeong einen Witzbold und mit Olivia Munn etwas fürs Auge hinzugefügt. Jetzt erwarten Analysten angesichts von 3176 Leinwänden und damit über 500 Kinos mehr als beim Start des Originals, dass trotz katastrophaler Kritiken und dank einer Riesen-Werbekampagne 43 bis 45 Millionen Dollar in die Kassen der Universal Pictures-Produktion fließen werden, die 40 Millionen Dollar gekostet hat. Das dürfte locker für den ersten Platz vor dem starken "The Revenant" reichen, von dem erwartet wird, dass er wieder Silber holt.

Lionsgate Films starten "Norm of the North" mit 2411 Kopien. Das Studio hat den 18 Millionen Dollar teuren computeranimierten Zeichentrickfilm nicht selbst produziert, was wohl ein Segen ist, denn niemand erwartet von dem billig aussehenden Streifen über einen Eisbären, den es nach New York City verschlägt, einen Erfolg. Die ersten Kritiken und Zuschauerreaktionen sind eine Katastrophe für den Streifen von Regiedebutant Trevor Wall. Trotz eines recht prominenten Stimmenensembles mit Heather Graham, Rob Schneider, Bill Nighy, Colm Meany und - schon wieder - Ken Jeong billigen Branchenexperten dem Werk lediglich 4 bis 8 Millionen Dollar zu.

Ob von der dritten Premiere "13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" viel mehr in Erinnerung bleiben wird, als dass Hauptdarsteller John Krasinski es auf den Titel von "Men's Health" geschafft hat, weil er für seine Rolle als Soldat in vier Monaten einige Muckis antrainierte? Wenn Regisseur Michael Bay ("Transformers") Geschichte angeht, dann ist angesichts der Erfahrungen mit "Pearl Harbour" Vorsicht geboten. Doch sein Thriller über den Angriff von rund 100 Terroristen auf die Botschaft der USA am 11. Jahrestag der Anschläge vom 11. September in der libyschen Hafenstadt Bengasi 2012 scheint ihm einigermaßen gelungen zu sein, besieht man sich die gemischten Kritiken und erste Mundpropaganda. Paramount Pictures bringen den 50 Millionen Dollar teuren Streifen auf 2389 Leinwände. Man kalkuliert mit einem Einspiel von 18 bis 27 Millionen Dollar, was je nachdem zum dritten Platz reichen könnte.



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