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US-Regisseur Jon Favreau mit PETA USA-Award ausgezeichnet
US-Regisseur Jon Favreau mit PETA USA-Award ausgezeichnet
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Jon Favreau mit PETA USA-Award ausgezeichnet

Digitale Tiercharaktere in "Das Dschungelbuch"

Tierleidfreies Filmvergnügen: Bei den Dreharbeiten zu Disney's Realfilm "The Jungle Book", der am 14. April in die deutschen Kinos kommt, stand Regisseur Jon Favreau vor der Herausforderung, die einzigartigsten Tiercharaktere, die je auf der Leinwand zu sehen waren, zum Leben zu erwecken - vom Bären Balu bis hin zum Tiger Shir Khan. Favreau setzte für seinen Film jedoch nicht etwa misshandelte, gefangene Tiere ein, sondern nutze die Technik der Computer-Generated Imagery (CGI).

Das Ergebnis ist eine lebensechte und gleichzeitig mythische Welt voll legendärer, anthropomorphischer Tiere, die in einer mit Leben erfüllten, üppigen Landschaft leben, atmen, kämpfen und fliehen. "Es ist fantastisch, wie die Visual-Effects-Künstler es schaffen, am Bildschirm lebensechte Tiere mit Fell und Haaren ins Leben zu rufen. Jeden Tag am Set bin ich aufs Neue verblüfft, was diese Spezialisten zustande bringen", meint der Filmemacher.

Als Zeichen der Anerkennung für seine tierfreundliche Entscheidung zeichnete PETA USA Jon Favreau nun mit dem "Innovation in Film Award" aus. "Zukunftsorientierte Regisseure wie Jon Favreau wissen, dass die Zukunft des Films in technischer Versiertheit liegt, und dass die Tage vorbei sind, in denen Tiere mit Schlägen zu Aufführungen gezwungen wurden", so Lisa Lange, Senior Vice President von PETA USA. "PETA appelliert nun an Hollywoods Regisseure und Filmproduzenten, dem zukunftsweisenden Beispiel von Favreau und Disney zu folgen."

Immer mehr Filmemacher werden sich bewusst, dass Tiere in der Unterhaltungsindustrie ein entbehrungsreiches und leidvolles Leben führen, das von Misshandlungen geprägt ist. Im Zuge des technologischen Fortschritts befindet sich die Verwendung digitaler Effekte zur Darstellung von Tieren daher im Aufwind. PETA's Leitspruch besagt unter anderem, dass Tiere nicht dazu da sind, uns zu unterhalten. Deshalb hat PETA USA in der Vergangenheit bereits die Regisseure Rupert Wyatt und Darren Aronofsky für ihre sensationelle CGI in den Filmen "Planet der Affen: Prevolution" beziehungsweise "Noah" ausgezeichnet.

Auch PETA USA setzt für ihre Kampagnen Computeranimationen ein. Der Fernsehspot mit dem Titel "98% Human" (98% Mensch) der Tierrechtsorganisation wurde auf dem renommierten "Cannes Lions International Festival of Creativity" für seine visuellen Effekte ausgezeichnet. Mithilfe hochmoderner Technologie weist der Werbespot auf die Not von Menschenaffen hin, die zu Unterhaltungszwecken missbraucht werden. Die zehn größten Werbeagenturen der USA haben PETA USA mit dem "Great Ape Pledge" (Menschenaffen-Versprechen) bereits schriftlich zugesichert, in keinem ihrer Projekte jemals lebende Affen einzusetzen.




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