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Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
© Paramount Pictures

US-Filmstarts: Schildkröten treten aus dem Schatten

"Teenage Mutant Ninja Turtles" mit massiver Premiere

Es ist keine gute Zeit für Fortsetzungen, schon gar nicht für diejenigen, um die keiner gebeten hatte. Das müssen gerade Walt Disney Studios schmerzlich erfahren, dessen "Alice Through the Looking Glas" Lichtjahre vom Erfolg des Originals entfernt ist. Aber damit steht das Haus mit der Maus ja nicht alleine: "X-Men: Apocalypse", "The Huntsman: Winter's War", "Ride Along 2", "Ted 2", The Divergent Series: Allegiant" - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Keine allzu guten Aussichten also für Paramount Pictures, die mit "Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows" an den großen Erfolg des Reboots vor zwei Jahren anknüpfen wollen. Damals spielte der Abenteuerfilm weltweit 493 Millionen Dollar ein, wozu das Premierenwochenende mit 65 Millionen Dollar den Grundstein des Erfolgs gelegt hatte. An solch eine Zahl glaubt man selbst bei Paramount nicht und rechnet mit höchstens 40 Millionen Dollar zum Auftakt. Die Analysten sind noch vorsichtiger und sehen gerade mal 35 Millionen Dollar für den 125 Millionen Dollar teuren Megan Fox-Streifen voraus. Das sollte reichen, um "X-Men: Apocalypse" nach zwei Wochen von der Spitze zu vertreiben. Mit dem Start in 4071 Kinos wollen Paramount Pictures den Erfolg offensichtlich schon alleine über die Quantität des Angebots erzwingen und die schlechten Kritiken egalisieren.

An ein etwas erwachseneres und mit Sicherheit deutlich weiblicheres Publikum wenden sich Warner Brothers mit ihrem Drama "Me Before You" ("Ein ganzes halbes Jahr") mit Emilia Clarke, das auf dem gleichnamigen Roman von Jojo Moyes aus dem Jahr 2012 beruht. 2704 Kopien sind im Umlauf, von denen sich das Studio über 10 Millionen Dollar Umsatz verspricht. Branchenkenner rechnen mit rund 15 Millionen Dollar für das 20 Millionen Dollar teure Werk, das gemischte Rezensionen erhalten hat.

Als drittes startet auf 2310 Leinwänden die Komödie "Popstar: Never Stop Never Stopping" der beiden "Saturday Night Live"-Regisseure Akiffa Schaffer und Jorma Taccone. Hauptdarsteller und "SNL"-Star Andy Samberg hat auch das Drehbuch verfasst und spielt den Sänger einer Boy Group, dessen Solo-Album floppt und der alles tut, um das Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern. Mit weitem Abstand ist die Universal Pictures-Produktion der bestbesprochene Streifen des Debuttrios, aber das Publikum für solche Mockumentaries à la "This Is Spinal Tap" halten die Analysten für begrenzt. Man rechnet mit bloß 5 Millionen Dollar zur Eröffnung.



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