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Incarnate
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© High Top Releasing

US-Filmstarts: Schauderhaftes mit Aaron Eckhart

Horrorfilm "Incarnate" Kritikern nicht vorab gezeigt

Zwei ruhige Wochenenden stehen den Kinobesitzern in Nordamerika bevor. Da am 2. und 3. Advent die Amerikaner mit Weihnachtseinkäufen und -vorbereitungen befasst sind, möchten die Filmstudios und Verleiher die potentiellen Kunden nicht mit Spielfilmen behelligen. Daher starten diese Woche mit dem Horrorfilm "Incarnate" und kommende Woche mit der Komödie "Office Christmas Party" jeweils nur ein Streifen in den US-Kinos, und das noch nicht mal mit besonders hoher Reichweite. Erst am 16. Dezember wird es mit "Rogue One: A Star Wars Story" wieder rund gehen.

Als Kontrapunkt für die vorweihnachtliche Zeit scheint "Incarnate" gedacht, den High Top Releasing auf lediglich 1737 Leinwände bringen - zum Vergleich: "Fantastic Beasts and Where to Find Them" wird in immer noch knapp 4000 Kinos gezeigt. Aber es ist nicht nur die geringere Kopienzahl, die den Aaron Eckhart-Streifen daran hindern wird, auch nur in die Nähe des Top Ten-Treppchens zu kommen, das weiter von den Schwergewichten "Moana", "Fantastic Beasts" und "Doctor Strange" dominiert werden dürfte.

Nein, auch die Tatsachen, dass das Werk von Brad Peyton ("San Andreas") über einen Wissenschaftler, der bei einem Jungen Dämonen austreiben will, den Kritikern vorab nicht gezeigt worden ist und dass die erste Mundpropaganda von Zuschauern, die des 5 Millionen Dollar teuren Werks schon angesichtig wurden, eher negativ ausfällt, sprechen für einen Flop des Films. Die Analysten rechnen mit einem Ergebnis, das im schlechtsten Fall dem des im September gestarteten Horrorkollegen "The Disappointments Room" mit 1 Million Dollar Umsatz oder im besten Fall dem des letzten Monat versenkten französischen Horrorfilms "Shut In" mit 3 Millionen Dollar entspricht. Daher kann der Grusel froh sein, wenn er es überhaupt in der Liste der zehn umsatzstärksten Streifen des Wochenendes schaffen wird...



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