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Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy
Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy
© Paramount Pictures

TV-Tipps für Samstag (3.12.): Eddie Murphy löst den Fall auf jeden Fall

Sat1 zeigt "Beverly Hills Cop"

Am Samstagabend benötigen Spielfilmfreunde die Fernbedienung nur eingeschränkt, denn die sehenswerten Kinofilme laufen auf Sat1. Erst sorgt Tim Allen als Weihnachtsmann wider Willen für heitere Vor-Nikolaus-Stimmung, dann zeigt Eddie Murphy in "Beverly Hills Cop", was ihn vor über 30 Jahren zu einem unwiderstehlichen Star machte.

"Santa Clause - Eine schöne Bescherung", Sat1, 20:15 Uhr
Als ein Mann (Tim Allen) an Heiligabend versehentlich den Weihnachtsmann tötet, wird er als sein Ersatz verpflichtet.

Diese anspruchslose, aber nichtsdestotrotz sehr unterhaltsame Komödie gehört zu den meistgezeigten Spielfilmen im US-Fernsehen zur Weihnachtszeit und verzeichnet auch nach 20 Jahren immer noch hervorragende Einschaltquoten. Kein Wunder, hat "The Santa Clause" doch sein Herz am rechten Fleck und konterkariert durch seinen bissigen Humor die drohende Schmalzigkeit.

Regisseur John Pasquin arbeitete seit 1991 mit Tim Allen in der Fernsehserie "Home Improvement" ("Hör mal, wer da hämmert") zusammen. Beide wollten ihre Popularität und Chemie 1994 auch auf die Leinwand übertragen. Man drehte für 22 Millionen Dollar im kanadischen Oakville in der Nähe von Toronto und lieferte einen Streifen ab, der bei Kritik und Publikum gut ankam und in den USA ein Riesenhit mit 144 Millionen Dollar Umsatz wurde. Im Ausland kamen nochmal 45 Millionen Dollar dazu. Kein Wunder, dass Walt Disney Pictures 2002 und 2006 zwei ebenfalls erfolgreiche Fortsetzungen auf die Leinwände bringen sollten.

Ein britischer Zuschauer lobt: "Ein wirklich magischer Film, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen verzaubert und für mich den Geist der Weihnacht einfängt. Tim Allen spielt seinen Part perfekt und ist nie witziger gewesen, auch seine Leinwandchemie mit dem jungen Eric Lloyd ist exzellent."



"Beverly Hills Cop", Sat1, 22:15 Uhr
Ein unbekümmerter Polizist (Eddie Murphy) aus Detroit, der in einem Mordfall ermittelt, muss sich mit der völlig anderen Kultur in Beverly Hills auseinander setzen, in das ihn seine Ermittlungen führen.

Wer diese Komödie als Klamauk abtut, dem sei gesagt, dass das Drehbuch für einen "Oscar" nominiert wurde und der Film selbst für einen Golden Globe ins Rennen ging. Erstaunlich insofern, weil das Projekt einige Metamorphosen und damit Drehbuchneufassungen durchgemacht hatte. Ursprünglich planten Paramount Pictures seit 1981 einen Kriminalfilm mit Action-Elementen und Mickey Rourke und dann Sylvester Stallone in der Rolle eines Polizisten, der in ein ihm fremdes Milieu gerät. Doch Paramount schienen die Kosten für eine Action-Version zu hoch, und so veränderte man den Ansatz zu einem humorigeren Streifen, für den man den seit 1982 mit "48 Hrs." aufkommenden Star Eddie Murphy verpflichtete. Die richtige Entscheidung, denn der damals 23-Jährige zeigte sich in Top-Form, feuerte aus allen Rohren und machte sich das Werk zu eigen.

Für 15 Millionen drehte Martin Brest ("Scent of a Woman") vor Ort in Los Angeles und Detroit. Die turbulente Mischung aus Komödie und Krimi erhielt gute Kritiken und wurde ein gigantischer Erfolg. In den USA spielte "Beverly Hills Cop" 235 Millionen Dollar ein und wurde damit der erfolgreichste Streifen des Jahres. Im Ausland setzte das Werk weitere 81 Millionen Dollar um, insgesamt weltweit also 316 Millionen Dollar, was heute rund 730 Millionen Dollar entspräche und damit auf "Suicide Squad"-Niveau läge. Dazu kam noch die Musik von Harold Faltermeyer, dessen "Axel F." im Radio rauf und runter gespielt wurde und in den US-Charts die Spitze erreichte.

Ein amerikanischer Zuschauer schwärmt: "Möglicherweise eine der besten Action-Komödien, die es gibt. Die Action ist extrem gut gemacht, die Komik ist genau richtig, die Figuren sind sympathisch, die Schauspieler fabelhaft und die Handlung großartig."



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