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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs mit Ian...ellen
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs mit Ian McKellen
© New Line Cinema

TV-Tipps für den 2. Weihnachtstag: Krönender Abschluss

Pro7 zeigt Meisterwerk "Die Rückkehr des Königs"

Mit "Der Herr Ringe - Die Rückkehr des Königs" bietet Pro7 im Hauptprogramm des Montagabends und 2. Weihnachtstags eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte an. Wer mehr auf Gefühl und weniger auf Fantasy-Action steht, ist bei Vox an der richtigen Adresse, denn dort läuft die immer wieder sehenswerte britische (Weihnachts)Komödie "Tatsächlich...Liebe".

"Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs", Pro7, 20:15 Uhr

Gandalf (Ian McKellen) und Aragorn (Viggo Mortensen) führen die Armee der Menschen gegen Sauron's Armee ins Feld, um seine Aufmerksamkeit von Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) abzulenken, die sich mit dem Einen Ring dem Schicksalsberg nähern.

"It's a clean sweep!"
Der Abend des 29. Februar 2004 hat "Oscar"-Geschichte geschrieben: Als Steven Spielberg mit diesen Worten die Bekanntgabe des Gewinns als "Bester Film" für "The Return of the King" bekannt gab, bedeutete dies, dass der Fantasy-Film alle elf Academy Awards, für die er nominiert worden war, auch gewonnen hatte. "Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Bester Schnitt", "Beste Kulissen", "Beste Kostüme", "Beste Maske", "Beste Musik", "Bester Song", "Beste Tonmischung" und "Beste Spezialeffekte" - das "Lord of the Rings"-Team kam aus dem Feiern gar nicht mehr heraus, und laut Moderator Billy Crystal gab es "niemanden mehr in Neuseeland, bei dem man sich noch bedanken könnte".

Mit diesem Triumph - das war allen klar - zollte die Filmindustrie Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Peter Jackson Respekt für das gesamte "Herr der Ringe"-Unterfangen, nachdem man sich in den Jahren zuvor noch um die klare Entscheidung, die Meisterwerke "Die Gefährten" oder "Die zwei Türme" auszuzeichnen, gedrückt und Filme wie "Chicago" vorgezogen hatte. Jackson und New Line Cinema hatten alles gewagt und alles gewonnen, nicht nur an diesem "Oscar"-Abend.

"The Return of the King" war ein mehr als würdiger Abschluss der Trilogie, in seiner Qualität genauso gut wie die ersten beiden Teile, ein visuell atemberaubendes und emotional packendes Epos, das zugleich den bewegenden und befriedigenden Abschluss einer großen Trilogie darstellte. Jackson arbeitete bis zuletzt an dem Streifen, der rund 1500 Spezialeffekte beinhaltete - dreimal so viele wie in "The Fellowship of the Ring" und zweimal so viele wie in "The Two Towers". Erst bei der Londoner Premiere im Dezember 2003 sah der Regisseur seinen eigenen Film zum ersten Mal selbst in voller Länge. Die Tontechniker hatten zuvor drei Monate ohne Pause durchgearbeitet, Komponist Howard Shore musste während der Zusammenstellung der Rohfassung seine Musik parallel schreiben - sieben Minuten pro Tag, und drei Wochen lang saß Cutter Jamie Selkirk alleine an den letzten 45 Minuten des fast dreieinhalbstündigen Films.

Die ganzen Mühen machten sich mehr als bezahlt: Die Kritiker feierten auch diesen "Herr der Ringe"-Film, und das Publikum stürmte mehr denn je die Kinos: Der 94 Millionen Dollar teure Streifen spielte weltweit 1,1 Milliarden Dollar ein und war damit nach "Titanic" von 1997 die zweite Produktion, der es gelang, die Milliardengrenze zu knacken. So wurde "The Return of the King" der erfolgreichste der drei "Lord of the Rings"-Streifen und der umsatzstärkste Film des Jahres 2003.

"Bereits mit den ersten beiden Teilen hat sich Jackson als ein unglaublicher Visionär etabliert, der riesige Landschaften in seinem Heimatland Neuseeland filmte. Mit diesem dritten Part bringt er uns die schönsten Bilder der gesamten Trilogie, ein traumhaftes Fest für die Augen. Dabei ist Jackson sehr in seinen Charakteren geerdet, lässt nicht die Effekte die Geschichte erzählen, sondern nutzt sie als Ergänzung zu den wundervollen Dialogen und Charakteren. Man muss sich 'Return of the King' als eine Mischung aus den ersten beiden Filmen vorstellen - mit genügend Action und Charakterzeichnung, die es wert sind, ein Filmereignis dieses Ausmaßes zu beenden", schwärmt ein Zuschauer aus der US-Hauptstadt Washington.



"Tatsächlich...Liebe", Vox, 20:15 Uhr
Neun, sich teilweise kreuzende Geschichten über Menschen einen Monat vor Weihnachten in London, die mit Liebe, Verlust und Verlangen klarkommen müssen.

Süß wie Konfekt, ist diese britische Komödie der passende Weihnachtsfilm für unverbesserliche Optimisten. Regisseur und Drehbuchautor Richard Curtis ("About Time" / "Alles eine Frage der Zeit") hat bei seinem Regiedebut sein Werk mit neun Handlungssträngen arg vollgestopft, und nicht alle Geschichten kommen so zu ihrem vollen Recht. Ursprünglich sollten es sogar 13 Handlungsstränge sein; von den vier nicht verwendeten wurden zwei auch gefilmt, dann aber nicht verwendet. Gedreht wurde vor Ort in London mit einer fabelhaften, charmanten Besetzung, welche die Universal Pictures-Produktion sehenswert macht.

In Großbritannien wurde "Love Actually" (so der Originaltitel) 2003 positiv aufgenommen, während die amerikanischen Kritiker den Streifen teilweise aufgrund seiner Länge und seines Zuckergusses heftig angangen. Richard konterte damals kühl: "Ich mache lieber einen Film, den die Zuschauer sich ansehen und der den Kritikern nicht gefällt, als einen, den die Kritiker mögen und den keiner anschaut."

Gemessen an dieser Einstellung war der umgerechnet 45 Millionen Dollar teure Streifen ein voller Erfolg, denn weltweit kamen 247 Millionen Dollar in die Kassen. Mit knapp 2 Millionen Besuchern war "Love Actually", bei dem auf den deutschen Plakaten die in hierzulande unbekannte britische Darstellerin Martine McCutcheon durch Heike Makatsch ersetzt wurde, ebenfalls ein großer Erfolg. Der Film wurde für Golden Globes in den Kategorien "Bester Film" und "Bestes Drehbuch" nominiert; Bill Nighy gewann den Britischen Filmpreis als "Bester Nebendarsteller", genannt waren hier noch der Film und Emma Thompson als Nebendarstellerin. Bei den Europäischen Filmpreisen lagen das Werk als "Bester Film" und Hugh Grant als Schauspieler im Rennen.

Eine argentinische Zuschauerin schreibt: "Der Film hat mich zum Lachen gebracht, zum Weinen gebracht, zum Lächeln gebracht, dazu gebracht, jeden umarmen zu wollen und ihnen zu sagen, wie sehr ich sie liebe. Hier braucht es keine grandiose Photographie oder prächtige Kostüme, aber jedes Detail ist perfekt platziert und die Schauspieler sind exzellent. Die Besetzung ist eine sehr gute Mischung aus erfahrenen Darstellern und solchen, die ich zuvor noch nie gesehen hatte."



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