Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Willkommen in Israel mit Evelyn Kaplun und Uri Gavriel
Willkommen in Israel mit Evelyn Kaplun und Uri Gavriel
© Norma Productions

TV-Tipp für Montag (16.1.): Eyal Haflon zeigt einen wunderbaren Ort

ZDF zeigt "Willkommen in Israel"

"Willkommen in Israel", ZDF, 00:50 Uhr
Eine illegale ukrainische Einwanderin freundet sich mit einem spielsüchtigen Ex-Polizisten an, der sie eigentlich der Prostitution zuführen sollte. Währenddessen wird ein thailändischer Landarbeiter bei der Wilderei erwischt, und ein philippinisches Ehepaar, das Geld für eine medizinische Behandlung braucht, kommt mit der Halbwelt und dem Ex-Polizisten in Kontakt.

Drei scheinbar nicht zusammen hängende Geschichten erzählt Regisseur und Drehbuchautor Eyal Haflon ("90 Minuten - Bei Abpiff Frieden") in seinem spannenden, hervorragend inszenierten und berührend gespielten israelischen Drama von 2005, das in Tel Aviv, einem nicht genannten isrealischen Vorort und dem Grenzgebiet zwischen Israel und Jordanien spielt. "Eize Makom Nifla" verbindet geschickt die Themen illegale Einwanderung, Arbeitsmigranten und Zwangsprostitution.

Bei den Isralischen Filmpreisen wurde das Werk für nicht weniger als 13 Auszeichnungen nominiert, von denen es fünf gewinnen konnte: Als "Bester Film", für das Drehbuch, für Uri Gavriel als "Bester Hauptdarsteller", für Schnitt und Ausstattung. In Deutschland kam der Streifen nicht in die Kinos, sondern erlebte seine Uraufführung nur im Fernsehen. International lief er unter dem Titel "What a Wonderful Place".

Ein polnischer Zuschauer lobt: "Ein Mosaik mit einer Reihe von geschickt zusammen gesetzten Handlungssträngen. Das Thema mag abschreckend sein, aber die Filmemacher nutzen es, um zu beweisen, dass jemand seine Menschlichkeit in unmenschlichen Umständen erhalten kann. Dabei haben auch die sympathischen Charaktere ihre Schwächen, was sie glaubhaft wirken lässt. Wir können mit ihnen fühlen, und deshalb bleibt der Film beim Zuschauer, lange nachdem man das Kino verlassen hat."



Hier geht es zum kompletten TV-Programm



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.