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Planet der Affen: Prevolution mit Andy Serkis
Planet der Affen: Prevolution mit Andy Serkis
© 20th Century Fox

TV-Tipp für Freitag (27.1.): Andy Serkis führt die Affenrevolution an

Pro7 zeigt "Planet der Affen: Prevolution"

"Planet der Affen: Prevolution", Pro7, 20:15 Uhr
Eine an einem Affen (Andy Serkis) geteste Substanz, die gegen Alzheimer helfen soll, verhilft diesem zu Intelligenz, so dass dieser einen Aufstand der Affen gegen die Menschen anleitet.

Kommerziell war die Neuverfilmung des Klassikers "Planet of the Apes" durch Tim Burton 2001 ein Erfolg gewesen, aber künstlerisch kam das Remake damals unter schweren Beschuss, und zunächst hatte niemand Interesse an einem weiteren Affenabenteuer. Bis Drehbuchautor Rick Jaffa ("Jurassic World") 2006 einen neuen Ansatzpunkt für die Reihe fand, der sich in die in den nuller Jahren aufkommenden Reboots und Origins Stories einreihte. Jaffa nutzte eine Variation des vierten "Planet of the Apes"-Streifen "Conquest of the Planet of the Apes" von 1972, der auch die Anfänge der Affen-Revolution schilderte, nutzte aber einen anderen Ansatz und baute moderne Elemente wie Genforschung ein.

20th Century Fox engagierten Rupert Wyatt für die Regie; eine ungewöhnliche Wahl, hatte der Engländer zu jenem Zeitpunkt doch nur einen Spielfilm, den kleinen britischen Kriminalfilm "The Escapist" - von dem er dessen Hauptdarsteller Brian Cox mitbrachte - inszeniert. Nun musste der damals 38-Jährige mit einem Budget von 93 Millionen Dollar und einer Vielzahl von Spezialeffekten umgehen. Denn in der Vorproduktion war die Entscheidung gefallen, erstmals bei einem "Apes"-Streifen keine Schauspieler mit Masken in den Affenrollen zu beschäftigen, sondern mit dem Motion Capture-Verfahren zu arbeiten. Hier spielen zunächst Schauspieler die Rollen, und über diese Filmaufnahmen werden dann die vom Computer erzeugten Bilder der Affen gelegt.

Seit seiner Pionierarbeit als Golum in der "Lord of the Rings"-Reihe war der englische Schauspieler Andy Serkis der gefragte Motion Capture-Akteur und übernahm hier die wichtige Rolle des Affen Cesar. Die Akzeptanz, die "Rise of the Planet of the Apes" bei Publikum und Presse finden sollte, lag zu keinem geringen Teil in seiner erstaunlichen Leistung begründet, für die Serkis als erster Motion Capture-Schauspieler auch für Preise nominiert und ausgezeichnet wurde. Für die von manchen erwartete Oscar-Nominierung reichte es indes noch nicht.

Wyatt filmte im kanadischen Vancouver, im kalifornischen San Francisco und auf Hawaii, das für den afrikanischen Dschungel einstand. Dem Filmemacher und seinem Team gelang ein kluges und stilvolles Reboot mit vorzüglichen, Oscar- und BAFTA-nominierten Spezialfeffekten, was der alten Affensaga 2011 unerwartet neues Leben einhauchte. Weltweit spielte der Science Fiction-Film 482 Millionen Dollar ein.

Kritiker Matt Looker urteilte in "The Shiznit": "Abseits einiger ziemlich offenkundigen Handlungslöcher sorgt die Kombination aus erstaunlichen Spezialeffekten und einer spannenden Geschichte für einen packenden und würdigen Neuanfang der Reihe."

2014 folgte die noch wesentlich erfolgreichere Fortsetzung "Dawn of the Planet of the Apes", und in diesem Sommer kommt "War of the Planet of the Apes" auf die Leinwände.



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