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The Great Wall
The Great Wall
© Universal Pictures

US-Filmstarts: Matt Damon erklimmt die Chinesische Mauer

Ice Cube und Charlie Day geraten in einen "Fist Fight"

Am langen Presidents Day-Wochenende - heute ist anlässlich des Geburtstages von George Washington Feiertag in den USA - kommen drei neue Produktionen auf die nordamerikanischen Leinwände, die Schwierigkeiten haben dürften, an den drei Platzhaltern des vorigen Wochenendes mit "The LEGO Batman Movie", "Fifty Shades Darker" und "John Wick: Chapter Two" vorbeizukommen. Denn zum Einen sind die Komödie "Fist Fight" und der Horrorfilm "A Cure for Wellness" nicht für Jugendliche ohne Erwachsenenbegleitung freigegeben, zum Anderen sind für alle drei Streifen - der chinesische Fantasy-Film "The Great Wall" ist der Dritte im Bunde - die Kritiken schlecht.

Mit einem Budget von umgerechnet 150 Millionen Dollar ist "The Great Wall" das teuerste je in China produzierte Werk. Mit Hauptdarsteller Matt Damon und der Dialogsprache Englisch neben Mandarin ist die Universal Pictures-Produktion ganz klar mit einem Auge auf den internationalen Markt konzipiert worden. Aber ähnlich wie vor zwei Jahren bei "Warcraft" dürften die amerikanischen Umsätze bei weitem nicht an die auf dem chinesischen Markt heranreichen, wo seit Mitte Dezember bereits 170 Millionen Dollar in die Kassen geflossen sind. Der chinesische Regisseur Yimou Zhang ("Hero") gehört zu den auch im Westen bekannten Filmemachern, aber Analysten prognostizieren für den in 3326 Filmtheatern startenden Fantasy-Film lediglich 12 bis 15 Millionen Dollar zum Start, was nicht mal zum Treppchen reichen dürfte.

New Line Cinema bringen "Fist Fight" in 3185 Lichtspielhäuser. Die Komödie mit Ice Cube und Charlie Day als rivalisierende Lehrer hat ihre unlustigen Trailer mit schlechten Kritiken bestätigt. Regisseur Richie Keen hat bisher ausschließlich für das Fernsehen gearbeitet und gibt hier sein Spielfilmdebut, für das ihm 25 Millionen Dollar zur Verfügung standen. Branchenkenner erwarten 14 bis 19 Millionen Dollar, was im Idealfall für Silber hinter "The LEGO Batman Movie" reichen könnte.

Regisseur Gore Verbinski ("Rango") überrascht mit einem Horrorfilm, dessen Handlung über ein geheimnisvolles Wellness-Zentrum in den schweizerischen Alpen allzu abgenudelt ist. 40 Millionen Dollar hat die 20th Century Fox-Produktion mit Dane DeHaan gekostet, die jetzt auf 2704 Spielplänen steht. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, sollte "A Cure For Wellness" auf bloß 6 Millionen Dollar Umsatz kommen.



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