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The Circle Poster
The Circle Poster
© STX Entertainment

US-Filmstarts: Schließt sich für Emma Watson der Kreis?

Bestseller-Verfilmung "The Circle" droht Flop

In einer Woche wird "Guardians of the Galaxy Vol. 2" am ersten Mai-Wochenende die lukrative Sommersaison in den USA und Kanada einläuten und zweifelsohne mit einem prognostizierten Einspiel von rund 150 Millionen Dollar wie erwartet und erhofft die Kinosäle füllen. Bis dahin wird der andere Blockbuster "The Fate of the Furious", der inzwischen bei 171 Millionen Dollar steht, ein drittes Mal an der Spitze der Charts regieren, denn am heute beginnenden Wochenende dürfte ihm die Konkurrenz nicht gefährlich werden.

Es gibt nur einen großen Neustart, der mit den Namen Tom Hanks und der gerade dank des Giganten "Beauty and the Beast" populären Emma Watson zwei gute Gründe auf dem Poster nennt, eine Eintrittskarte für "The Circle" zu erwerben. Zumal die Basis des Thrillers um eine nicht ganz geheure Über-Google-Firma der gleichnamige Bestseller von Dave Eggers aus dem Jahr 2013 bildet. Doch Branchenkenner erwarten gerade mal 14 Millionen Dollar zum Auftakt, was nur für den zweiten Rang reichen dürfte, denn für "The Fate of the Furious" rechnen Analysten mit immer noch beeindruckenden 22 Millionen Dollar. STX Entertainment starten den Streifen in 3163 Lichtspielhäusern; "The Fate of the Furious" bleibt mit 4076 Spielorten das meistgezeigte Werk.

Das Problem für "The Circle": Regisseur und Drehbuchautor James Ponsoldt ("The Spectacular Now"), dem ein Budget von 18 Millionen Dollar zur Verfügung stand, hat einen miserablen Film konfektioniert, vor dem sowohl Kritiker als auch erste Zuschauer warnen.

1118 Filmtheater zeigen "How to Be a Latin Lover", dessen Hauptattraktion der in Lateinamerika immens populäre mexikanische Komiker Eugenio Derbez ist, welcher die Pantelion-Produktion auch produziert hat. Dass er ebenso in den USA das Latino-Publikum in die Kinosessel zu ziehen vermochte, zeigte sich 2013, als seine Komödie "Instructions Not Included" in lediglich 348 Kinos knapp 8 Millionen Dollar zur Premiere einbrachte.

Nun könnte man annehmen, dass aufgrund der dreimal höheren Zahl der Spielstätten für "How to Be a Latin Lover" dann auch 24 Millionen Dollar zusammen kommen könnten. Doch das erwartet ernsthaft niemand; 6 Millionen Dollar sind angesagt. Da die erste Mundpropaganda freundlich ist, könnte es auch etwas mehr werden, zumal mit Salma Hayek, Kristen Bell, Raquel Welch und Rob Lowe auch für das US-Publikum bekanntere Namen mitmischen. Ken Marino, der bisher bloß für das Fernsehen gearbeitet hat, gibt hier sein Regiedebut.


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