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American Assassin
American Assassin
© Studiocanal

US-Filmstarts: "Es" leuchtet "Mother!" heim

"American Assassin" Dylon O'Brien nur zweite Wahl

Nach dem Hype und den guten Kritiken auf den Filmfestivals von Venedig und Toronto wollten Paramount Pictures ihr Eisen noch schmieden, so lange es so schön heiß war und haben "Mother!" um einen Monat vorgezogen. Diesen Schritt mögen sie jetzt bereuen, aber wer konnte denn ahnen, welch ein Gigant "It" ("Es) sein würde?

Gegen den am vergangenen Wochenende mit dem September-Rekord von 123 Millionen Dollar gestarteten Horrorfilm aus dem Hause New Line Cinema wird an diesem Wochenende keiner der beiden Neuankömmlinge eine Chance haben, schon gar nicht, wenn man sich halbwegs das gleiche Publikum teilen muss, denn auch "Mother!" ist als Horrorfilm vermarktet worden. Die Analysten erwarten für die Stephen King-Verfilmung, die mega weit in 4148 Kinos gezeigt wird, 56 bis 64 Millionen Dollar für das zweite Wochenende, während für "Mother!" und "American Assassin" keiner mehr als als 15 Millionen Dollar voraussagt.

Lionsgate Films starten "American Assassin" in 3154 Lichtspielhäusern. Der 33 Millionen Dollar teure Thriller mit Dylan O'Brien und Michael Keaton basiert auf dem gleichnamigen Roman von Vince Flynn aus dem Jahr 2010, hat gemischte Kritiken und erste freundliche Zuschauerreaktionen hervorgerufen. Für den recht austauschbar wirkenden Streifen von Michael Cuesta ("Kill the Messenger") erwarten Branchenkenner lediglich 11 bis 14 Millionen, was zu Silber reichen könnte.

"Austauschbar" ist definitiv kein Wort, das im gleichen Satz wie "Mother!" vorkommt. Die Analysten taxieren den Film auf 12 bis 13 Millionen Dollar für sein Auftaktwochenende. Das Interesse ist wegen des Regisseurs und Drehbuchautoren Darren Aronofsky ("Noah") und Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence groß, aber das Werk ist wie so viele Aronofsky-Filme definitiv nichts für die breite Masse. Der 30 Millionen Dollar teure Streifen steht im Programm von 2368 Spielorten.


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