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Rebel Wilson gewinnt 4 Millionen Dollar vor Gericht

Bauer Verlag muss Rekordsumme zahlen

Eine laut Rebel Wilson "lange und harte Schlacht vor Gericht" ist vorgestern in Melbourne zu Ende gegangen - mit einem Triumph für die Aktrice. Das Gericht sprach der Australierin die Rekordsumme von 4,5 Millionen Dollar Schadensersatz zu plus Zinsen und Gerichtskosten. Zahlen muss die deutsche Bauer Media Group, die in einer Reihe von Artikeln in den neuseeländischen Magazinen "Woman's Day" und "Women's Weekly" behauptet hatten, Wilson würde wiederholt über ihr Alter, ihren Namen und ihre Kindheit die Unwahrheit behaupten.

Das Gericht in Gestalt einer sechsköpfigen Jury sah das anders und Rebel im Recht, die behauptet hatte, die vom Bauer Verlag verbreitetenden Unterstellungen hätten sie Rollen gekostet, und gegen das Medienunternehmen vor Gericht gezogen war.

Nun schreibt die 37-Jährige: "Der Richter hat mir uneingeschränkt zugestanden, dass ich eine sehr guten Ruf habe und der an mir begangene Schaden erheblich gewesen ist. Er sagte, dass das Wesen der schweren Verleumdung und das beispiellose Ausmaß ihrer Veröffentlichung eine Ehrenrettung besonders wichtig machen. Er bestätigte, dass die Informationen einer bezahlten anonymen Quelle falsch waren und dass Bauer Media meinen Ruf rücksichtslos ausbeuten wollten, um ihre eigenen Gewinne zu erhöhen."

Die 4,5 Millionen Dollar sind viermal so hoch wie die bisherige höchste Schadensersatzzahlung in Australien. Wilson, die Bauer auf 7 Millionen Dollar verklagt hatte, erklärt, dass es ihr nie um das Geld gegangen sei und sie daher mit dem Geld "an einige großartige australische Wohlfahrtsverbände" spenden und "die australische Filmindustrie unterstützen" werde.


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