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All the Money in the World
All the Money in the World
© Sony Pictures

US-Filmstarts: Der Kevin Spacey-Film ohne Kevin Spacey

"All the Money in the World" einzige Premiere

Es gibt keine schlechte Publicity, nur Publicity. Sollte dieser Spruch wirklich gelten, dann müssten TriStar Pictures über das Bohei rund um ihren "All the Money in the World" schon jetzt zufrieden sein. Der eigentlich ungelegene Anlass, dass ihr Nebendarsteller Kevin Spacey aufgrund zahlreicher Anschuldigungen sexueller Belästigungen in Hollywood in Ungnade fiel, wandte sich zu einem Medienereignis, als die bislang ungehörte Entscheidung von Regisseur Ridley Scott ("The Martian") bekannt wurde, Spacey komplett aus dem fertigen Film rauszuschneiden und alle seine Szenen mit Christopher Plummer innerhalb von neun Tagen neu zu drehen.

Schon jetzt ist der 50 Millionen Dollar teure Kriminalfilm als der Kevin Spacey-Film ohne Kevin Spacey in die Filmgeschichte eingegangen. Die Ironie des Ganzen: Gerade die Leistung von Plummer wird von den Kritikern nun als einer der großen Pluspunkte des Streifens gelobt. Insgesamt sind die Rezensionen gut, die ersten Zuschauerreaktionen verhaltener.

Erzählt wird die wahre Geschichte der Entführung des Milliardärsenkels John Paul Getty III (Charlie Plummer) und der Weigerung seines nun von Plummer verkörperten Großvaters, das Lösegeld zu zahlen. Die beiden Plummer sind nicht miteinander verwandt. Michelle Williams spielt die Mutter des Entführten und Mark Wahlberg den Getty-Angestellten und ehemaligen CIA-Agenten, der sich um die Freilassung bemüht.

Analysten erwarten zum Auftakt nur 13 Millionen Dollar Umsatz in den 2068 Kinos; somit würde "Star Wars: The Last Jedi" den Hattrick in den Charts schaffen.



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