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Die Akte mit Denzel Washington und Julia Roberts
Die Akte mit Denzel Washington und Julia Roberts

TV-Tipp für Donnerstag (25.1.): Julia Roberts wird Zeugin einer Verschwörung

Kabel1 zeigt "Die Akte"

"Die Akte", Kabel 1, 20:15 Uhr
Eine Jura-Studentin (Julia Roberts) deckt eine Verschwörung auf, was sie in Lebensgefahr bringt.

1993 war John Grisham-Jahr. Im Juni kam mit "The Firm" die erste Verfilmung eines Romans des schreibenden Rechtsanwalts in die Kinos, gefolgt von "The Pelican Brief" - so der Originaltitel - ein halbes Jahr später, der auf Grisham's dritten Roman aus dem Jahr 1992 beruht, an dem Warner Brothers Pictures die Verfilmungsrechte schon erworben hatten, als das Buch noch gar nicht veröffentlicht war. Das Publikum hatte Penunzen für beide Produktionen. Die Paramount Pictures-Produktion mit Tom Cruise wurde der fünfterfolgreichste Film des Jahres mit 270 Millionen Dollar weltweit; die Warner Brothers-Adaption mit Julia Roberts erreichte den zehnten Rang mit 195 Millionen Dollar weltweit.

Mit Alan J. Pakula hatten Warner einen Spezialisten für Verschwörungsgeschichten für Regie und Drehbuch gewinnen können; der damals 64-Jährige ist am bekanntesten für "All the President's Men" ("Die Unbestechlichen") aus dem Jahr 1976 über die "Washington Post"-Ermittlungen in der Watergate-Affaire.

An dessen Qualität kommt dieser Thriller bei weitem nicht heran, wie die nur gemischten Kritiken zeigten, aber Pakula führt die Zuschauer geschickt durch die unzähligen Charaktere und Nebenhandlungen. Neben den beiden überzeugenden Hauptdarstellern Julia Roberts und Denzel Washington verblüfft die Romanverfilmung mit ihrer exzellenten Besetzung bis in die kleinsten Rollen: Sam Shepard, John Heard, Tony Goldwyn, Stanley Tucci, Hume Cronyn und John Lithgow geben dem Streifen Tiefe, übertroffen noch von Robert Culp's witzigem Portrait des zwielichtigen US-Präsidenten.

Für die Szenen im Weißen Haus nutzte die Produktion die Kulissen der ebenfalls von Warner Brothers im selben Jahr produzierten Komödie "Dave". Der Rest des Films wurde vor Ort in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana und in Washington D.C. gedreht.

Eine Zuschauerin schreibt: "Ein glatt poliertes kommerzielles Paket, mit gutem Tempo und unterhaltsam, allerdings außerordentlich weit hergeholt. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern hilft, über die bescheuerteren Teile des Drehbuchs wie eine Jagd durch ein Parkhaus voller Autos, aber ohne Zeugen, und den lächerlichen Erklärungsversuch, woher Roberts als Studentin über einen scheinbar unendlichen Geldfluss verfügt, hinwegzusehen."



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