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Drei Uhr nachts mit Roger Duchesne
Drei Uhr nachts mit Roger Duchesne

TV-Tipp für Montag (26.2.): Roger Duchesne dreht ein großes Ding

Arte zeigt "Drei Uhr nachts"

"Drei Uhr nachts", Arte, 21:45 Uhr
Ein alternder Spieler (Roger Duchesne) stellt, nachdem er groß verloren hat, ein Team zusammen, um die Spielbank von Deauville auszurauben.

"Bob le flambeur" - "Bob, der Spieler", so der Originaltitel - ist Jean-Pierre Melville's vierter Film und sein erster Ausflug in das Genre des Kriminalfilms, mit dem er einer der bedeutendsten Regisseure Frankreichs werden sollte, zum Beispiel mit den Alain Delon-Werken "Der eiskalte Engel" und "Der Chef".

Für einen "Erstling" ist "Bob le flambeur" schon grandios, ein überragend stilvoller Streifen, eine coole Verbeugung vor den amerikanischen Gangsterfilmen des Film Noir und zugleich auch schon ein früher Vorläufer der Ende der Fünfziger einsetzenden französischen Novelle Vague mit dem Einsatz der Handkamera und eines Jump Cut. Auch die später bei Melville immer wieder spürbare fatalistische Atmosphäre ist hier bereits vorhanden.

Gedreht vor Ort in Paris und in Deauville wurde der Film 1956 mit 716 000 Zuschauern in Frankreich ein solider Erfolg.

Ein Zuschauer lobt: "Die Stilisierung von 'Der eiskalte Engel' fehlt noch, und so hart und brutal wie die Kriminalfilme der Sechziger ist dieser Film auch nicht, aber historisch bedeutsam für seinen Einfluss auf das Kriminalfilm-Genre, insbesondere die Einbrecherfilme wie 'Ocean's Eleven'. Die Handlungsabschnitte, die sich um den Raub selbst drehen - die Planung, die Vorbereitung und die Durchführung -, würden an sich schon einen guten Streifen ergeben, aber die Charakterisierungen, voll abgerundet durch die phantastischen Darstellungen aller Schauspieler, machen das Ganze noch besser. Dieses Werk handelt von mehr als einem Raub, sondern von einem beschädigten Mann, dessen Laster dafür sorgen, dass er immer wieder vom Pfad der Tugend abkommt."



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