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Siegfried Rauch
Siegfried Rauch
© Columbia Pictures

Siegfried Rauch gestorben

85-Jähriger stürzte Treppe hinunter

Siegfried Rauch ist gestern im Alter von 85 Jahren in seinem Wohnort Untersöchering südlich von München gestorben. Wie die Polizei mitteilte, starb er an den Folgen eines Treppensturzes.

Der am 2. April 1932 in Landsberg am Lech geborene Mime ist hauptsächlich durch seine Rollen in Fernsehserien wie "Es muss nicht immer Kaviar sein" von 1977, "Unsere schönsten Jahre" von 1983, "Die glückliche Familie" von 1987, "Wildbach" von 1993, "Bei aller Liebe" von 2000, "Der Bergdoktor" von 2008 und insbesondere als Kapitän in der Reihe "Das Traumschiff" von 1986 bis 2013 über vier Jahrzehnte einem Millionenpublikum präsent gewesen.

Rauch studierte Theaterwissenschaften und absolvierte eine Schauspielausbildung. 1956 war er in einer Nebenrolle in "Die Geierwally" erstmals auf der Leinwand zu sehen, zwei Jahre später betrat er die Bretter, die die Welt bedeuteten an Theatern in Berlin, Bremen, Hamburg und München. Anfang der Siebziger besetzte ihn auch Hollywood in "Patton" und "Le Mans" mit Steve McQueen, mit dem er sich anfreundete und welcher der Taufparte seines ersten Sohnes wurde. 1976 sah man ihn in dem britischen Abenteuerfilm "The Eagle Has Landed" mit Michael Caine und 1980 in dem US-Abenteuerfilm "The Big Red One" von Samuel Fuller.

Siegfried engagierte sich sozial als Botschafter für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), für die Aktion "Deutschland rundet auf" und für die Dirk-Nowitzki-Stiftung.

Siegfried Rauch hinterlässt seine Frau Karin, mit der er seit 1964 verheiratet war, und zwei Söhne.


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