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Vollmondnächte - Pascale Ogier und Fabrice Luchini
Vollmondnächte - Pascale Ogier und Fabrice Luchini

TV-Tipp für Montag (26.3.): Pascale Ogier hat zwei Zuhause

Arte zeigt "Vollmondnächte"

"Vollmondnächte", Arte, 00:45 Uhr
Eine selbstbewusste junge Frau (Pascale Ogier) kann sich nicht zwischen dem Leben mit ihrem Freund (Tchéky Karyo) und den Freiheiten eines Single-Daseins in Paris entscheiden.

"Wer zwei Frauen hat, verliert seine Seele. Wer zwei Zuhause hat, verliert seinen Verstand. - Sprichwort aus der Champagne."

So beginnt Regisseur und Drehbuchautor Éric Rohmer ("Meine Nacht bei Maud") den vierten Beitrag seines "Komödien und Sprichwort"-Zyklus. "Les nuits de la pleine lune" - so der Originaltitel - aus dem Jahr 1984 besticht als geistreiche und intelligente Auseinandersetzung mit fundamentalen Fragen des menschlichen Zusammenlebens und des Machtgefälles in zwischenmenschlichen Beziehungen. Inszeniert mit leichter Hand und mit Sympathie für seine Figuren, trifft Rohmer mit seiner französischen Komödie genau den richtigen Ton und Rhythmus.

Eine ausgezeichnete Darstellung bietet Pascale Ogier als Louise, die es nicht erträgt, "zu sehr geliebt" zu werden, aber es noch weniger erträgt, gar nicht geliebt zu werden. Für ihre Leistung wurde die Aktrice als "Beste Schauspielerin" auf den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Tragischerweise starb Pascale am 25. Oktober 1984 einen Tag vor ihrem 26. Geburtstag an einem Herzinfarkt.

Bei den Französischen Filmpreisen war "Les nuits de la pleine lune" fünfmal nominiert: Als "Bester Film", für Regie, Drehbuch, posthum für Pascale Ogier als "Beste Hauptdarstellerin" und für Nebendarsteller Fabrice Luchini.

Eine Zuschauerin schwärmt: "Klar, zahllose Künstler haben ihr Leben damit verbracht, die Beziehungen von Männern und Frauen zu schildern. Aber ich kenne niemanden, der menschliche Beziehungen so durchgehend zu verstehen scheint wie Éric Rohmer. So wenige können wie er glaubhafte Charaktere und glauwürdige Situationen erschaffen. Der Film profitiert auch von den unglaublichen Schauspielern, insbesondere Fabrice Luchini."



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