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Edward mit den Scherenhänden - Dianne Wiest und Johnny Depp
Edward mit den Scherenhänden - Dianne Wiest und Johnny Depp
© 20th Century Fox

TV-Tipp für Montag (9.7.): Johnny Depp schneidet zu

Arte zeigt "Edward mit den Scherenhänden"

"Edward mit den Scherenhänden", Arte, 20:15 Uhr
Ein von einem verstorbenen Erfinder (Vincent Price) zurückgelassener künstlicher Mensch (Johnny Depp), der statt mit Händen mit einer Scherenkonstruktion ausgerüstet ist, gerät in eine typische amerikanische Mittelschichtsfamilie (Dianne Wiest, Winona Ryder und Alan Arkin).

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. "Edward Scissorhands" markiert die erste von insgesamt acht Kollaborationen zwischen Regisseur Tim Burton und Titeldarsteller Johnny Depp. Für dessen Rolle hätten 20th Century Fox lieber Tom Cruise gesehen, doch für Burton passte das nicht und er besetzte den damals durch die Fernsehserie "21 Jump Street" populären Depp.

Auch hätten Warner Brothers Pictures, welche die Rechte an diesem Fantasy-Film an Fox abgaben, es lieber gesehen, dass Tim direkt den Nachfolger zu seinem mega-erfolgreichen "Batman" gedreht hätte, doch der Filmemacher, der sein nächstes Projekt frei wählen durfte, erkor diese persönlichere Geschichte, die auf seine eigene Idee zurück ging.

Fox stellten dem Regisseur 20 Millionen Dollar zur Verfügung, die er unter anderem ins Engagement des Spezialeffekte-Genius Stan Winston investierte, der die Scherenhände konzipierte. Gedreht wurde hauptsächlich in Land O' Lakes im US-Bundesstaat Florida.

Burton bediente sich mit vielen Zitaten aus der Filmgeschichte und besetzte mit Vincent Price einen seiner Leinwandhelden aus der Zeit, als er als Kind und Teenager ins Kino gegangen war oder Fernsehen geschaut hatte. Ihm gelang ein modernes Märchen voller einfallsreicher inszenatorischer Einfälle, prachtvoller Ausstattung und mit einem herzigen Zentrum inmitten von schauergeschichtlichen Untertönen.

Mit weltweit 86 Millionen Dollar Umsatz wurde "Edward Scissorhands" 1990 ein Erfolg an den Kinokassen und erhielt gute Kritiken. Stan Winston wurde für seine Effekte Oscar-nominiert, während Johnny Depp bei den Golden Globes als "Bester Hauptdarsteller" ins Rennen ging. Bo Welch erhielt den Britischen Filmpreis für ihre Ausstattung, während Kostümbildnerin Colleen Atwood, Maskenbildnerin Ve Neill und Spezialeffektekünstler Winston nominiert waren.

Eine Zuschauerin schwärmt: "Dieser Film ist wirklich perfekt. Er bringt einen zum Nachdenken. Er macht einen so traurig, dass man sich die Augen ausheult, und so glücklich, dass man drei Meter in die Luft springen möchte. Die Schauspieler, die Kulissen, die Musik von Danny Elfman - alles passt wunderbar zusammen."



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