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The Equalizer 2 - Denzel Washington
The Equalizer 2 - Denzel Washington
© Sony Pictures

Kinocharts USA (20. - 22.7.): Mamma mia! Denzel the Equalizer macht das Rennen

Neun Fortsetzungen in den Top Ten

"Here We Go Again", in der Tat. Erstmals in der Geschichte der nordamerikanischen Kinocharts sind neun der zehn umsatzstärksten Filme Fortsetzungen. Gleich drei neue drängten am Freitag in die Kinos, von denen zwei in einem engen Rennen den neuen Spitzenreiter ausmachten. Insgesamt setzten die Top Twelve gute 158 Millionen Dollar um, etwas weniger als am Vorjahreswochenende mit dessen 176 Millionen Dollar. Damals debutierte "Dunkirk" mit Fionn Whitehead und 50 Millionen Dollar an der Spitze.

Gold
Ein bisschen überraschend ist nicht "Mamma Mia 2" auf dem Premiumplatz eingestiegen, sondern "The Equalizer 2". Der Thriller startete in 3388 Spielstätten. Die 62 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion konnte Karten im Wert von 36 Millionen Dollar verkaufen, was etwas mehr als die 34 Millionen Dollar sind, die das Original vor vier Jahren erlöste. Rechnet man die gestiegenen Ticketpreise ein, sollte das Zuschauerinteresse an den Denzel Washington-Werken nahezu identisch sein.

Silber
Mit 35 Millionen Dollar knapp dahinter debutiert "Mamma mia! Here We Go Again" und damit stärker als das Original vor zehn Jahren, das einst 27 Millionen Dollar verbuchte. Das Musical mit Lilly James hat Universal Pictures 75 Millionen Dollar gekostet und steht auf 3317 Spielplänen. Der Vorgänger hatte außerordentlich gute Mundpropaganda und eine hohe Wiederholungsseherrate, so dass am Ende 144 Millionen Dollar zusammen gekommen waren. Diese Marke könnte das neue ABBA-Musical nun auch ins Visier nehmen.

Bronze
Vorwochentabellenführer "Hotel Transylvania 3: Summer Vacation" bleibt mit 4267 Lichtspielhäusern der mit Abstand meistgespielte Streifen Kanadas und der USA, hat nach einem gemäßigten Zuschauerrückgang von minus 46 Prozent aber das Nachsehen gegenüber den Premieren. 23 Millionen Dollar gaben die Familien für den Animationsstreifen mit der Stimme von Adam Sandler aus. Das Gesamtergebnis der Columbia Pictures-Produktion steht nach zehn Tagen bei 92 Millionen Dollar und liegt damit schon über den reinen Produktionskosten von 80 Millionen Dollar.

Die Neuen
Drei Jahre nach "Unfriended" ("Unknown User"), der für 1 Million Dollar produziert wurde, mit 15 Milllionen Dollar gestartet war und am Ende 32 Millionen Dollar umgesetzt hatte, bringt die Universal Pictures-Tochter BH Tilt die ebenfalls für bloß 1 Million Dollar gefilmte Quasi-Fortsetzung "Unfriended: Dark Web" in 1564 Filmtheater. Mit nur 3 Millionen Dollar konnte der wenig beworbene Horrorfilm mit Rebecca Rittenhouse trotz immerhin gemischter Kritiken nur Neunter werden.

Auf den Plätzen
Vierter ist der Fantasy-Film "Ant-Man and the Wasp" mit Paul Rudd (3. Woche / bisher insgesamt 165 Millionen Dollar); Fünfter ist der Animationsstreifen "Incredibles 2" (6. Woche / 556 Mio.); Sechster ist "Skyscraper" (2. Woche / 47 Mio.); Siebter ist "Jurassic Park: Fallen Kingdom" (5. Woche / 384 Mio.); Achter ist "The First Purge" (3. Woche / 60 Mio.) und Zehnter schließlich ist "Sicario: Day of the Soldado" (4. Woche / 47 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Man hat das Ende der Zivilisation so oft erlebt, dass dies auch nicht mehr schrecken kann: Der auf einer seit Jahren laufenden Werbung für einen Softdrink basierende "Uncle Drew" hat 40 Millionen Dollar eingenommen. Die Komödie hat Summit Entertainment 18 Millionen Dollar gekostet und kann somit als Achtungserfolg verbucht werden. Am vierten Wochenende der Kyrie Irving-Film aus den Charts.

Dieses Reboot hat funktioniert: "Ocean's 8" hat in sieben Wochen 136 Millionen Dollar eingespielt. Der Sandra Bullock-Kriminalfilm platziert sich in Sachen Umsatz hinter dem Original-"Ocean's Eleven", der 2001 auf 183 Millionen Dollar gekommen war, und vor dessen beiden Fortsetzungen. In Sachen Zuschauerzahlen ist die Warner Brothers Pictures-Produktion allerdings der schwächste der jetzt vier "Ocean's"-Teile.

"Tag" ("Catch Me!") ist mit 53 Millionen Dollar ein solider Erfolg geworden. Von New Line Cinema für 28 Millionen Dollar produziert, verlässt die Jeremy Renner-Komödie die Charts am sechsten Wochenende.


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