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Mission: Impossible - Fallout - Simon Pegg, Rebecca...hames
Mission: Impossible - Fallout - Simon Pegg, Rebecca Ferguson, Tom Cruise und Ving Rhames
© Paramount Pictures Germany

Kinocharts USA (3. - 5.8.): Spitze für "Christopher Robin" unmögliche Mission

"Mission: Impossible" auf Serienbestkurs

Am Wochenende ist es ein weniger enges Rennen um die Kinokassenkrone in den nordamerikanischen Kinos geworden als gedacht. "Mission: Impossible - Fallout" hielt sich am zweiten Wochenende gut, während der aussichtsreichste Neustarter "Christopher Robin" nur mäßig aus dem Gatter kam. Insgesamt erreichten die Top Twelve solide 125 Millionen Dollar, etwas mehr als Vorjahreswochenende, als "The Dark Tower" mit Matthew McConaughey mit 19 Millionen Dollar zum Start den Premiumplatz erreichte und die Top Twelve 110 Millionen Dollar erreichten.

Gold
"Mission: Impossible - Fallout" erreicht am zweiten Wochenende 35 Millionen Dollar, was einem guten gemäßigten Zuschauerrückgang von minus 42 Prozent entspricht. Der Vorgänger "Rogue Nation" verlor vor drei Jahren 49 Prozent. Nun ist der Tom Cruise-Thriller mit insgesamt 124 Millionen Dollar auf dem besten Weg, "Mission: Impossible II" aus dem Jahr 2000 als erfolgreichsten Part der seit 1996 sechsteiligen Reihe zu überholen. Neun weitere Kinos haben die 178 Millionen Dollar teure Paramount Pictures-Produktion zusätzlich ins Programm genommen, so dass "M:I-6" mit 4935 Lichtspielhäusern der meistgezeigte Streifen Nordamerikas bleibt.

Silber
"Christopher Robin" steigt mit 25 Millionen Dollar mit einem mäßigen Ergebnis ein. Die Walt Disney Studios-Komödie mit Ewan McGregor, die 75 Millionen Dollar gekostet hat, ist in 3602 Spielorten zu sehen.

Bronze
Schwach, aber es reicht immerhin noch zum Treppchen für "The Spy Who Dumped Me" ("Bad Spies"). 12 Millionen Dollar war die Komödie mit Mila Kunis den Zuschauern wert. Die 40 Millionen Dollar teure Lionsgate-Produktion startete in 3111 Filmtheatern.

Die Neuen
Die Zeit für SciFi-Jugendbuchadaptionen scheint wirklich vorbei. "The Darkest Minds" ("Die Überlebenden"), der auf dem Buch von Alexandra Bracken aus dem Jahr 2012 basiert, landet mit lediglich 5,8 Millionen Dollar bloß auf dem achten Rang. In immerhin 3127 Spielorte brachten 20th Century Fox den Science Fiction-Film mit Amandla Stenberg, den sie zuvor nur halbherzig beworben hatten. Jetzt können sie nur noch hoffen, dass sich die 34 Millionen Dollar Produktionskosten mit Hilfe des Auslandsgeschäfts amortisieren werden.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Mamma mia! Here We Go Again" (2. Woche / bisher insgesamt 124 Millionen Dollar); Fünfter ist der Denzel Washington-Thriller "The Equalizer 2" (3. Woche / 80 Mio.); Sechster ist "Hotel Transylvania 3: Summer Vacation" (4. Woche / 136 Mio.); Siebter ist "Ant-Man and the Wasp" (5. Woche / 195 Mio.); Neunter ist der Animationsstreifen "Incredibles 2" (8. Woche / 583 Mio.) und Zehnter schließlich der Animationsstreifen "Teen Titans Go! To The Movies" (2. Woche / 21 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Wie sein Vorgänger ist "Jurassic World: Fallen Kingdom" ein riesiger Erfolg geworden. 406 Millionen Dollar hat der 170 Millionen Dollar teure Thriller in sieben Wochen eingespielt; weltweit sind es ingesamt gigantische 1,2 Milliarden Dollar. Es wäre also höchst überraschend, wenn Universal Pictures die inzwischen 25 Jahre alte Reihe nicht noch weiter melken würden. In Sachen Umsatz ist das Chris Pratt-Werk das zweiterfolgreichste der Reihe hinter "Jurassic World", der sich 2015 mit 652 Millionen Dollar aus den amerikanischen und kanadischen Lichtspielhäusern verabschiedete. Gemessen an den Zuschauerzahlen ist "Fallen Kingdom" allerdings der zweitschwächste vor "Jurassic Park III".

Als gefühlter Misserfolg muss "Skyscraper" gelten. Einerseits haben Universal Pictures alleine an Produktionskosten 125 Millionen Dollar in den Thriller investiert und nun in vier Wochen Karten im Wert von nur 64 Millionen Dollar absetzen können. Zum Anderen ist Dwayne Johnson auch erfolgsverwöhnt durch Streifen wie "Jumanji: Welcome to the Jungle", der um den Jahreswechsel mal schlankweg 404 Millionen Dollar eingebracht hatte. Vielleicht waren drei Werke mit The Rock innerhalb eines halben Jahres - dazwischen brachte es "Rampage" auf 99 Millionen Dollar - aber auch einfach zu viel des Guten.

Die "The Purge"-Reihe bleibt ein verlässlicher Dukatenesel. "The First Purge", von Universal Pictures für gerade einmal 13 Millionen Dollar produziert, erreicht in fünf Wochen 68 Millionen Dollar, ohne große Stars. Der bekannteste Name auf dem Poster des Horrorfilms ist Marisa Tomei in einer Nebenrolle gewesen. Von den vier Teilen ist "The First Purge" damit der dritterfolgreichste nach Umsatz, allerdings der schwächste in Sachen Zuschauerzahlen. Vielleicht sollten Universal und Fließbandproduzent Jason Blum aufhören, wo es noch halbwegs am schönsten ist?


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