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Der unsichtbare Dritte - Cary Grant
Der unsichtbare Dritte - Cary Grant

TV-Tipp für Donnerstag (27.12.): Cary Grant jagt ein Phantom

Arte zeigt Meisterwerk "Der unsichtbare Dritte"

"Der unsichtbare Dritte", Arte, 20:15 Uhr
Ein Werbe-Manager (Cary Grant) aus New York City wird mit einem Agenten verwechselt und von einer Gruppe Spione und der Polizei quer durch Amerika gejagt.

Der englische Regisseur Alfred Hitchcock ("Psycho") und der amerikanische Drehbuchautor Ernest Lehman ("Sabrina") saßen an einer Adaption des britischen Romans "The Wreck of the Mary Deare" für Metro-Goldwyn-Mayer, kamen aber nicht voran und verloren die Lust. Statt dessen wollte Lehman den "ultimativen Hitchcock-Film" drehen und ersonn mit dem Filmemacher eine Aneinanderreihung von spektakulären Szenen wie einen Mord bei den Vereinten Nationen, einen Angriff mit einem Flugzeug und eine Verfolgungsjagd auf den Präsidentenköpfen am Mount Rushmore, die sie mit einer Klammer zusammen hielten: Dem auf wahren Begebenheiten aus dem Zweiten Weltkrieg beruhenden Kniff des britischen Geheimdienstes, die Deutschen mit einem erfundenen Agenten auf eine falsche Fährte zu setzen.

Wie in früheren Werken Hitchcocks wie "The 39 Steps" oder "Saboteur" wechselt das Geschehen des US-Thrillers quer durch das Land und bettet einige Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in die Handlung ein, diesmal von der Ostküste Richtung Nordwesten, weswegen der Streifen auch den Originaltitel "North by Northwest" trägt. Gedreht wurde für 4,3 Millionen Dollar vor Ort in New York City, Chicago und am Mount Rushmore; die Flugzeugszene, die im US-Bundesstaat Indiana spielt, wurde indes in Kalifornien gedreht.

Alfred gelang einer seiner besten Filme, der die Grundlage für zahllose andere Thriller bilden sollte. Virtuos, überraschend, spannend und voller ikonischer Bilder, die Filmgeschichte geschrieben haben, wurde "North by Northwest" 1959 ein Riesenerfolg bei Kritik und Publikum und spielte weltweit knapp 10 Millionen Dollar ein.

Bei den Academy Awards war das Meisterwerk für Drehbuchautor Ernest Lehman, Cutter George Tomasini und die Ausstattung nominiert. 1995 nahm die US-Library of Congress den Film in das National Film Registry auf, um es als "kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsames" Werk der Nachwelt zu erhalten.

Eine Zuschauerin schwärmt: "Es gibt Filme, die so frisch und lebendig bleiben wie an dem Tag, an welchem sie Premiere feierten. Dies ist solch ein Film. Cary Grant ist perfekt besetzt als der schlagfertige Werbe-Manager, Eva Marie Saint ist die Hitchcock-übliche Blondine, der wie stets wunderbare James Mason ein öliger Schurke, und Martin Landau verbirgt hinter seinem schiefen Grinsen eine tödliche Bedrohung. Dazu kommen die wundervolle Musik von Bernard Herrmann, ein erstklassiges Drehbuch von Ernest Lehman und die meisterhafte Inszenierung von Alfred Hitchcock - und fertig ist ein Streifen, den man immer und immer wieder sehen kann."



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