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Heat - Al Pacino und Robert De Niro
Heat - Al Pacino und Robert De Niro

TV-Tipp für Freitag (8.3.): Al Pacino und Robert De Niro von Angesicht zu Angesicht

3sat zeigt Meisterwerk "Heat"

"Heat", 3sat, 22:25 Uhr
Eine Gruppe von Bankräubern (Robert De Niro, Val Kilmer, Tom Sizemore und Danny Trejo) gerät unter Druck, als sich ein Ermittler (Al Pacino) an ihre Fersen heftet.

Dieser US-Kriminalfilm wurde 1995 hauptsächlich damit beworben, dass Robert De Niro und Al Pacino erstmals zusammen in einem Film auftraten. Das war richtig und falsch zugleich. In "The Godfather Part II" waren sie bereits 1974 im gleichen Streifen zu sehen gewesen, hatten aber keine Szenen zusammen. Hier in "Heat" war das der Fall, wenn auch vergleichsweise kurz. Es reichte, um die Medien zu elektrisieren.

Die beiden von den Mimen verkörperten Figuren basieren auf den realen Personen, dem Polizisten Chuck Adamson und dem Kriminellen Neil McCauley - der Name wurde für De Niro's Charakter beibehalten -, die sich in den Sechzigern eine Katz- und Maus-Jagd geliefert hatten und an einer Stelle tatsächlich wie im Film eine Art Waffenstillstand schlossen, als sie sich zufällig persönlich begegneten.

Regisseur und Drehbuchautor Michael Mann hatte Ende der Siebziger von dieser Geschichte Kenntnis erhalten und war so fasziniert, dass er sie für verfilmenswert hielt und 1979 ein Drehbuch schrieb. Dieses verfilmte er für das Fernsehen 1989 als "Showdown in L.A.", der als Pilotfilm und Auftakt einer TV-Serie gedacht war, aus der dann nichts wurde.

Statt dessen verfolgte Mann nun die Idee als Kinoproduktion und konnte Warner Brothers Pictures gewinnen, die ihm ein Budget von 60 Millionen Dollar zur Verfügung stellten. Michael verzichtete für das Werk vollkommen auf Studioaufnahmen und drehte ausschließlich an Originalschauplätzen in Los Angeles.

Dass Mann beharrlich an dem Projekt dran geblieben war, zahlte sich aus, künstlerisch wie kommerziell. "Heat" ist ein Meisterwerk, ein fesselnder Streifen, großartig inszeniert und mit packenden Darstellungen. Die Kritiken waren sehr gut, und die Zuschauer begeistert. Mit weltweit 187 Millionen Dollar wurde das Werk ein großer Erfolg, erhielt aber erstaunlicherweise überhaupt keine nennenswerten Nominierungen oder Preise.

Ein Zuschauer schwärmt: "Für mich einer der größten Kriminalfilme aller Zeiten. Die gemeinsame Szene von Robert De Niro und Al Pacino - eine einfache Unterhaltung bei einer Tasse Kaffee - ist dabei einer der Höhepunkte, genauso wie die Schießerei auf den Straßen von Los Angeles. Egal wie oft ich diese sehe, erstaunt sie mich immer wieder. Die anderen Action-Szenen sind ebenso intensiv und unvergesslich. Die tolle Besetzung, dazu mit Michael Mann einer der besten Regisseure, ein großartiger Soundtrack und interessante Kameraführung - und man hat einen tollen Film, der selbst bei drei Stunden nie langweilt."



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