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Zwielicht - Richard Gere und Edward Norton
Zwielicht - Richard Gere und Edward Norton
© Paramount Pictures Germany

TV-Tipp für Donnerstag (29.8.): Edward Norton zeigt Richard Gere zwei Gesichter

3sat zeigt "Zwielicht"

"Zwielicht", 3sat, 22:25 Uhr
Ein Anwalt (Richard Gere) übernimmt die Verteidigung eines Messdieners (Edward Norton), der beschuldigt wird, einen Bischof ermordet zu haben.

Gleich mit seinem Debut legte Edward Norton das Fundament seines Status als Filmstar. Woran man sich bei diesem US-Kriminalfilm aus dem Jahr 1996 auch erinnern mag, zweifelsohne wird es die grandiose schauspielerische Leistung des damals 26-Jährigen sein, die ihm den Golden Globe als "Bester Nebendarsteller" und Nominierungen für den Academy Award und den Britischen Filmpreis einbrachte. Norton musste für den Part vorsprechen; wäre es nach den Produzenten gegangen, hätte Leonardo DiCaprio die Rolle bekommen, der aber kein Interesse zeigte.

"Primal Fear" - so der Originaltitel - basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Diehl aus dem Jahr 1993 und ist von Gregory Hoblit ("Ein perfektes Verbrechen"), für den es nach Jahren im Fernsehen ebenfalls sein Kinodebut war, schnörkellos und unterhaltsam inszeniert worden.

Die Paramount Pictures-Produktion wurde für 30 Millionen Dollar vor Ort in Chicago und in den Filmstudios in Hollywood produziert. Mit guten Kritiken versehen, wurde das Werk mit einem weltweiten Einspiel von 102 Millionen Dollar auch ein kommerzieller Erfolg.

Ein Zuschauer meint: "Der Film beweist, dass gute Schauspieler manchmal Probleme in anderen Bereichen ausgleichen können, wie beispielsweise Logiklöcher, die so groß sind, dass man mit einem Lastkahn durchsegeln könnte. Die Charaktere in diesem Streifen sind so gut, dass dies kaum eine Rolle spielt. Richard Gere spielt hier eine seiner besten Rollen - schleimig, aber intelligent, sexy, aber verletzlich. Aber Edward Norton ist nochmal eine ganz andere Nummer. Er hat diese Art von Talent, die einen noch Jahre später prahlen lässt: 'Oh ja, ich habe seinen ersten Film gesehen'. Er ist der Hauptgrund, sich dieses Werk anzusehen. Aber auch die weiteren Darsteller sind eine Erwähnung wert: Man konnte sich gar nicht vorstellen, wie unheimlich John Mahoney - der Vater von "Frasier" - sein kann. Alfre Woodward ragt als Richter heraus. Und Laura Linney macht mehr aus ihrer Figur, als man denken sollte."



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