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Terminator: Dark Fate
Terminator: Dark Fate
© 20th Century Fox

US-Filmstarts: Spitzen-Comeback des "Terminator"

"Artic Dogs" laufen für die Kleinen

Vergangenes Wochenende gab es ein ultra-enges Rennen um die Tabellenspitze der nordamerikanischen Kinocharts zwischen den Platzhirschen "Maleficent - Mistress of Evil" und "Joker", weil alle Neustarts enttäuschten. Das wird am jetztigen Wochenende nicht der Fall sein.

Mit 4086 Kinos bescheren Paramount Pictures "Terminator: Dark Fate" die größte Premiere in der inzwischen 35 Jahre andauernden und sechs Teile umfassenden Reihe um den von Arnold Schwarzenegger gemimten Cyborg. Der Clou dieses Parts ist die Rückkehr von Terminator-Erfinder James Cameron, der hier als Produzent an Bord ist. Seit den von ihm inszenierten ersten beiden Meisterwerken hatte sich der Kanadier von der Reihe absentiert. Mit ihm kehrt auch Linda Hamilton zurück. Regie führte jetzt Tim Miller ("Deadpool") - und offenbar erfolgreich, wie die guten Kritiken für den Science Fiction-Film zeigen.

Analysten erwarten für "Terminator: Dark Fate" ein Ergebnis, das nicht an das höchste der Reihe mit "Terminator 3: Rise of the Machines", der 2003 mit 44 Millionen Dollar startete, herankommt, aber über den 27 Millionen Dollar des bisher letzten Teils "Terminator Genisys" im Jahr 2015 liegt. Bis zu 38 Millionen Dollar für die 185 Millionen Dollar teure Produktion sind genannt.

Für das Familienpublikum als Alternativprogramm startet der Animationsstreifen "Arctic Dogs". Mindestens zwei Alarmsignale gibt es für die 50 Millionen Dollar teure Entertainment Studios-Produktion: Sie wurde vorab nicht der Presse gezeigt, und die ursprünglich avisierten 3600 Spielorte sind auf 2844 zurück gefahren worden. Das von Aaron Woodley inszenierte und geschriebene Werk weist ein eklektisches Stimm-Ensemble auf, das von Heidi Klum über John Cleese bis Omar Sy reicht. Das Studio antizipiert optimistisch eine Premiere in Höhe von 10 Millionen Dollar. Branchenkenner wollen dem nicht folgen, sondern sehen nur kümmerliche bis zu 5 Millionen Dollar voraus.

"Harriet" erzählt die wahre Lebensgeschichte der ehemaligen Sklavin Harriet Tubman, die noch vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg Sklaven befreite und zu einer Kämpferin gegen die Sklaverei wurde. Kasi Lemmons ("Black Nativity") hat das Drama inszeniert und geschrieben und Cynthia Erivo die Titelrolle anvertraut. Die Focus Features-Produktion debutierte vor zwei Monaten auf dem Filmfestival von Toronto und erhielt gute Kritiken. Wie viel der Streifen gekostet hat, ist nicht bekannt. Erwartet werden in 2086 Filmtheatern bis zu 8 Millionen Dollar.

Der vierte Neustarter ist eine One Man Show: Edward Norton hat nach "Keeping the Faith" ("Glauben ist alles") mit "Motherless Brooklyn" seinen zweiten Film inszeniert und die Hauptrolle übernommen, aber diesmal zusätzlich auch noch das Drehbuch geschrieben. Der Schauspieler adaptierte den gleichnamigen Roman von Jonatham Lethem aus dem Jahr 1999 über einen Detektiv mit Tourette-Syndrom, der im New York City der Fünfziger den Tod seines Detektivbüro-Chefs, den Bruce Willis verkörpert, aufklären will. Lediglich 1332 Lichtspielhäuser haben die 26 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion im Programm, die gute Kritiken erhalten hat. Mit vorausgesagten spärlichen bis zu 3 Millionen Dollar könnte die Romanverfilmung allerdings sogar die Top Ten verfehlen.


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