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Ruf der Wildnis - Poster
Ruf der Wildnis - Poster
© 20th Century Fox

US-Filmstarts: Läuft Harrison Ford's Hund Hedgehog hinterher?

Und der nächste Horrorfilm

Nach seinem überraschend guten Start am Vorwochenende wird "Sonic the Hedgehog" auch an diesem Wochenende das Geschehen in den US-Kinos bestimmen. Mit 4189 Filmtheatern bleibt der Spitzenreiter der meistgezeigte Streifen in Nordamerika und dürfte mit bis zu 30 Millionen Dollar am zweiten Wochenende auch souverän den Kinokassenthron verteidigen. Die Paramount Pictures-Produktion mit James Marsden steht inzwischen bereits bei 78 Millionen Dollar und sollte so nach schon zehn Tagen die magische 100 Millionen Dollar-Marke nehmen.

Größter Konkurrent ist Neustarter "Call of the Wild" ("Ruf der Wildnis"), der gestern auch in Deutschland angelaufen ist. Für satte 150 Millionen Dollar haben 20th Century Fox den gleichnamigen Roman von Jack London aus dem Jahr 1903 ein weiteres Mal auf die Leinwand gebracht, und zwar gelungen, wenn man den freundlichen Kritiken glauben darf. Chris Sanders ("The Croods") hat den Abenteuerfilm mit Harrison Ford inszeniert, und Analysten erwarten bis zu 17 Millionen Dollar zum Auftakt in den 3752 Filmtheatern.

74 Millionen Dollar spielte der 10 Millionen Dollar teure "The Boy" vor vier Jahren weltweit ein. Das ist wohl der einzige Grund, dass es eine Fortsetzung des Horrorfilms gibt - des inzwischen sechsten in diesem Jahr. Alle bisherigen sind gefloppt, aber weil sie so günstig produziert werden, muss dies nicht gleichbedeutend mit roten Zahlen sein. Also kommen sie immer und immer wieder...

"Brahms: The Boy" genießt wohl nicht mal das Vertrauen des Verleihers STX Entertainment, der keine Pressevorführungen angesetzt hat - immer ein Warnsignal. Und in der Tat sind die ersten Kritiken und Mundpropaganda verheerend. Wie beim ersten Teil haben Regisseur William Brent Bell und Drehbuchautor Stacey Menear die 10 Millionen Dollar teure Produktion verantwortet. Doch dieser Krug brach schon vorm zweiten Gang zum versiechten Kreativbrunnen. Der teuerste Posten dürfte die Gage von Hauptdarstellerin Katie Holmes gewesen sein. Branchenkenner rechnen mit nicht mehr als 6 Millionen Dollar in den 2151 Premierenkinos.


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