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Kung Fu Hustle - Stephen Chow
Kung Fu Hustle - Stephen Chow
© Sony Pictures

TV-Tipp für Freitag (26.6.): Stephen Chow möchte Gang-Mitglied werden

Pro7 zeigt "Kung Fu Hustle"

"Kung Fu Hustle", Pro7, 00:15 Uhr
Im Shanghai der Vierziger will ein Möchtegern-Gangster (Stephen Chow) der berüchtigten "Axt-Gang" beitreten, während die Bewohner einer Häuseranlage erstaunliche Kräfte entwickeln, ihren Wohnblock zu verteidigen.

Wenn ein MartialArts-Streifen aus Hongkong sowohl für den Golden Globe als auch den Britischen Filmpreis als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert wird, dann muss schon einiges dahinter stecken. Und in der Tat ist "Kung fu" - so der lakonische Originaltitel dieser chinesischen Komödie - ein großes Vergnügen, dem man die Liebe zur Geschichte des MartialArts-Films durch seinen Schöpfer Stephen Chow ansieht.

Chow hatte 2001 mit seiner MartialArts-Komödie "Shaolin Soccer" einen internationalen Erffolg gefeiert. Beijing Film Studio bot dem Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion an, sich sein nächstes Projekt aussuchen zu dürfen. Der damals 41-Jährige wählte sich eine Geschichte aus, die ihn an die als Kind in den Siebzigern gesehenen MartialArts-Werke erinnerte und besetzte auch viele HongKong-Stars aus dieser Zeit. Er ließ einen Hausblock als Kulisse errichten, der dem seiner Kindheit in Hongkong ähnelte, und streute zahlreiche Zitate der Filmgeschichte, nicht nur aus MartialArts-Werken, ein.

Gefilmt wurde in Shanghai, wobei zwei Drittel der umgerechnet 20 Millionen Dollar teuren Produktionskosten auf die Kampfszenen verwendet wurden, die durch eine Computergrafikfirma in der Nachproduktion bearbeitet wurden. "Kung Fu" lässt Spezialeffekte, gute Darsteller, Martial Arts und Zeichentrickhumor zu einem unwiderstehlichen Ganzen verschmelzen. "Der Film wirkt, als ob Jackie Chan, Buster Keaton, Quentin Tarantino und Bugs Bunny aufeinander treffen", urteilte der US-Kritikerpapst Roger Ebert.

Mit einem weltweiten Einspiel von 102 Millionen Dollar wurde "Kung Fu" 2004 ein großer Erfolg an den Kinokassen und erhielt neben den genannten Nominierungen phantastische Kritiken.

Ein Zuschauer schwärmt: "Ein unglaublicher Film über Liebe, Respekt, Klasse, Erinnerungen und vor allem Kung Fu. Der witzige, manchmal sogar saukomische Film brilliert als Nonstop-Action und unvorstellbares Filmemachen. Die Kampfszenen sind prächtig choreographiert, die Action, wenn auch brutal, niemals grotesk, sondern dank der phänomenalen Photographie eher schön anzusehen. Applaus für Stephen Chow, der hier den Streifen seines Lebens vorgelegt hat, welcher all das feiert, was wir an den großen Werken aus Hongkong lieben. Ein multidimensionaler Film, der so viel Intelligenz und Gefühl in nur rund 90 Minuten unterbringt."



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