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Spy Game - Brad Pitt und Robert Redford
Spy Game - Brad Pitt und Robert Redford

TV-Tipps für Sonntag (18.10.): Robert Redford will Brad Pitt befreien

Arte zeigt "Spy Game"

Am Sonntagabend müssen sich Spielfilm-Fans entscheiden: Entweder im Hauptprogramm auf RTL2 Romantik mit Will Smith als Date Doktor "Hitch" oder auf Arte Spannung mit Brad Pitt und Robert Redford als CIA-Agenten in "Spy Game" einschalten.

"Hitch - Der Date Doktor", RTL2, 20:15 Uhr
Während er einem Kunden (Kevin James) hilft, die Frau seiner Träume zu finden, kommt ein professioneller Date-Doktor (Will Smith) bei der Journalistin (Eva Mendes), in die er sich verguckt hat, nicht recht weiter.

Regisseur Andy Tennant lieferte 2005 für 70 Millionen Dollar diese vorhersehbare, aber dennoch amüsante US-Komödie ab, die besonders von den warmherzigen Darstellungen von Will Smith und Kevin James profitiert. Gedreht wurde vor Ort in New York City. Die Kritiken waren freundlich, und bei den Zuschauern war die Columbia Pictures-Produktion mit weltweit 368 Millionen Dollar ein großer Erfolg.

Eine Zuschauerin lobt: "Eine perfekte romantische Komödie. Manchmal albern, aber auch wirklich witzig und süß. Ich bin manchmal etwas zynisch, was solche Filme angeht, aber dieser hier zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht."



"Spy Game", Arte, 20:15 Uhr
Der sich in den Ruhestand verabschiedende CIA-Agent Nathan Muir (Robert Redford) erinnert sich an sein Training von Tom Bishop (Brad Pitt), während er gegen die Richtlinien des Geheimdienstes versucht, diesen aus den Fängen seiner chinesischen Häscher zu befreien.

Zuschauer, die Berlin kennen, werden sich wundern, wie hügelig die Stadt in diesem US-Thriller von 2001 wirkt. Dass liegt daran, dass die in Berlin spielenden Szenen von Regisseur Tony Scott ("Deja Vu") in Budapest gedreht wurden, was sich in einigen Einstellungen auch nicht verbergen lässt, wenn zum Beispiel die typischen gelben Straßenbahnen durchs Bild fahren. Ansonsten drehte man in Hong Kong, in Casablanca - das für Beirut einstand, in Washington D.C. und in England.

Die aufwendigen Dreharbeiten zusammen mit den beiden Stars trieben das Budget auf ungeheure 115 Millionen Dollar. Obwohl auch dank der positiven Kritiken die Universal Pictures-Produktion ein weltweiter Erfolg mit 143 Millionen Dollar wurde, konnte man so nicht viel Geld verdienen.

Der nicht besonders originelle, aber intelligente und packende Streifen unterhielt auf jeden Fall insbesondere durch seine beiden Hauptdarsteller.

Ein Zuschauer lobt: "Ein erstklassiger und glaubwürdiger Agenten-Thriller. Zwar gibt es die üblichen Handlungswendungen, aber auch eine großartige Figurenentwicklung. Die Action-Szenen sind realistisch, es gibt keinen technischen Schnickschnack oder unmögliche Stunts. Schnitt und Kamerabewegungen erinnern dabei an die Filme von John Woo oder Ang Lee."



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