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Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Emma...liffe
Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Emma Watson und Daniel Radcliffe
© Warner Bros.

TV-Tipp für Donnerstag (5.11.): Emma Watson dreht die Zeit zurück

Sat1 zeigt "Harry Potter und der Gefangene von Askaban"

"Harry Potter und der Gefangene von Askaban", Sat1, 20:15 Uhr
In Harry Potter's (Daniel Radcliffe) drittem Schuljahr ziehen dunkle Wolken über Hogwarts auf: Die unheimlichen Dementoren bewachen die Schule, nachdem der verurteilte Mörder Sirius Black (Gary Oldman) aus dem Gefängnis Askaban entkommen und hinter Harry her ist.

Teil drei der sieben Romane und acht Verfilmungen umfassenden "Harry Potter"-Saga. Nach den ersten beiden Teilen, bei denen mit Chris Columbus ein US-Sonnyboy auf dem Regiestühlchen die Bücher brav nachbebildert hatte, wagten Warner Brothers Pictures bei diesem US-Fantasy-Film von 2004 mal etwas und überantworteten ihre kostbare Serie, nachdem sie sich Absagen von Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth") und Marc Forster ("World War Z") eingehandelt hatten, dem Mexikaner Alfonso Cuarón ("Roma"), der drei Jahre zuvor mit dem meisterhaften mexikanischen Drama "Y tu mamá también!" für Furore gesorgt hatte. Nicht viel wies darauf hin, dass der damals 42-Jährige solch eine Mega-Produktion wie "Harry Potter" würde stemmen können. Doch Cuaron schaffte es - und mehr.

Bis zum letzten Part "Harry Potter and the Deathly Hallows - Part 2" galt "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" als bester Teil. Für die deutlich düsterere Geschichte, die auf dem Roman von 1999 fußt, war der Filmemacher offenbar genau der richtige Mann. Er verließ den Pfad der sklavischen Nacherzählung, verlieh dem Harry Potter-Universum ein anderes Aussehen, verließ öfter das Studio, drehte mehr an realen Schauplätzen und atmete dem Ganzen den Geist richtigen Kinos aus eigenem Recht ein.

Die in England, Schottland und in den Leavesden und Shepperton Studios gedrehte 130 Millionen Dollar teure Romanadaption erhielt durchweg grandiose Kritiken und spielte 2004 weltweit 797 Millionen Dollar ein, womit sie zum zweiterfolgreichsten Film des Jahres hinter "Shrek 2" wurde.

Die Musik von John Williams und die Visuellen Effekte wurden für einen Oscar nominiert. Bei den Britischen Filmpreisen waren der Film, Ausstatter Stuart Craig, die Maske und die Visuellen Effekte nominiert.

Kritiker Christopher Orr schrieb in "The New Republic": "Der Film ist weniger originalgetreu in den Details von J.K. Rowling's Roman, fängt aber viel besser als die beiden Vorgänger die Stimmung ein, dieses ständige Gefühl wundersamer Entdeckungen und zugleich lauernder Gefahr."



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