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Snow White and the Huntsman - Chris Hemsworth und...ewart
Snow White and the Huntsman - Chris Hemsworth und Kristen Stewart
© Universal Pictures Germany

TV-Tipp für Donnerstag (19.11.): Chris Hemsworth beschützt Kristen Stewart

Vox zeigt "Snow White and the Huntsman"

"Snow White and the Huntsman", Vox, 20:15 Uhr
Der Jäger (Chris Hemsworth), der Schneewittchen (Kristen Stewart) im Wald töten soll, wird zu ihrem Beschützer und Mentoren im Kampf gegen die böse Königin (Charlize Theron).

Das deutsche Märchen "Schneewittchen", das 1812 erstmals in der Märchensammlung der Brüder Grimm veröffentlicht wurde, hat zahllose Adaptionen in Film und Fernsehen erfahren. Just zwei Monate vor diesem US-Fantasy-Film war beispielsweise "Mirror Mirror" mit Lily Collins und Julia Roberts auf die Leinwände gekommen. Dass "Snow White and the Huntsman" nachfolgte, geriet ihm nicht zum Nachteil - mit einem weltweiten Umsatz von 396 Millionen Dollar war das Regiedebut des englischen Regisseurs Rupert Sanders ("Ghost in the Shell") im Jahr 2012 doppelt so erfolgreich beim Publikum.

Bereits seit 2003 war Drehbuchautor Evan Daugherty ("Teenage Mutant Ninja Turtles") mit seinem Skript hausieren gegangen, aber erst als "Alice in Wonderland" im Jahr 2010 zum Giga-Erfolg wurde, griffen Universal Pictures zu und stellten ein Riesenbudget von 175 Millionen Dollar zur Verfügung. Die drei Hauptdarsteller waren allesamt nicht die erste Wahl - so lagen unter anderem Dakota Fanning, Winona Ryder und Tom Hardy für die Rollen von Kristen Stewart, Charlize Theron und Chris Hemsworth im Rennen. Gedreht wurde in den Pinewood Studios westlich von London und an verschiedenen Orten in England, Schottland und Wales.

"Snow White and the Huntsman" erhielt gemischte Kritiken. Sanders setzt die sattsam bekannte Geschichte erfrischend und angemessen düster um, allerdings sind das Drehbuch konfus und das Tempo unrund.

Kostümbildnerin Colleen Atwood erhielt Nominierungen für den Academy Award und den Britischen Filmpreis; die Visuellen Effekte gingen ebenfalls ins Oscar-Rennen.

Kritikerin Shubra Gupta schrieb in "The Indian Express": "Der Film, voller verdorbener Charaktere und kurvenreicher Wendungen, punktet mit seiner schön kreierten Atmosphäre und einer phantastischen Darstellung von Charlize Theron."

2016 veröffentlichten Universal Pictures mit "The Huntsman: Winter's War" eine Fortsetzung, die wesentlich weniger Anklang beim Publikum und der Kritik finden sollte.



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