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Mad Max 3: Jenseits der Donnerkuppel - Mel Gibson und...urner
Mad Max 3: Jenseits der Donnerkuppel - Mel Gibson und Tina Turner
© Warner Bros.

TV-Tipp für Dienstag (24.11.): Tina Turner braucht keinen anderen Helden

Kabel1 zeigt "Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel"

"Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel", Kabel1, 23:55 Uhr
Nachdem er aus einer Stadt im post-apokalyptischen Australien ausgeschlossen worden ist, kehrt Max Rockatansky (Mel Gibson) mit einer Gruppe verlassener Kinder zurück, um gegen die Königin (Tina Turner) der Stadt zu rebellieren.

Aller guten Dinge sind drei - nach "Mad Max" aus dem Jahr 1979 und "Mad Max 2" aus dem Jahr 1981 ließ Regisseur und Drehbuchautor George Miller ("Mad Max: Fury Road") vier Jahre darauf den dritten Part "Mad Max Beyond Thunderdome" folgen. Bei Fans war dieser Teil weniger gut gelitten, weil er ihnen zu "hollywoodisiert" erschien.

Tatsächlich war das Budget mit 12 Millionen Australischen Dollar vergleichsweise üppig - das Original hatte gerade mal 380 000 Australische Dollar gekostet -, die Kulissen aufwendiger und mit Tina Turner wurde eine US-Sängerin besetzt, die auch gleich zwei Songs beisteuerte. Aber Kritiker beurteilen das Werk positiver: Miller gelingt es, der Mad Max-Figur mehr Tiefe zu verleihen, ohne die unglaublichen Stunts und wahnsinnig choreographierten Wagenrennen, welche die ersten Teile so bemerkenswert hatten werden lassen, zu vernachlässigen.

Der technisch perfekt in Szene gesetzte australische Abenteuerfilm wurde in New South Wales und South Australia gedreht, hauptsächlich in der Stadt Coober Pedy. Der Film ist Byron Kennedy gewidmet. Der Produzent der ersten beiden Teile war 1983 bei einem Hubschrauberabsturz auf der Suche nach Drehorten ums Leben gekommen.

"Mad Max Beyond Thunderdome" lief in Australien 1985 vergleichsweise schwach: 4 Millionen Australische Dollar blieben deutlich unter den 10 Millionen Australische Dollar, die der Vorgänger eingespielt hatte und sogar unter den 5 Millionen Australische Dollar des Originals. Aber der weltweite Umsatz von 52 Millionen Dollar konnte sich sehen lassen. Der Song "We Don't Need Another Hero" wurde für den Golden Globe nominiert.

Ein Zuschauer urteilt: "Die ersten beiden Filme sind wegen ihrer rohen Action und den aufregenden Autojagden natürlich besser und der dritte Part würde ohne sie gar nicht existieren, aber hier ist die Handlung tiefgründiger und die Bösewichter sind phantastisch reichhaltige Charaktere, viel interessanter als die Antagonisten der ersten Teile. Es war klug, die Reihe so zu beenden, statt irgendwie die ersten Teile noch in Sachen Gewalt, Action oder Autoszenen übertrumpfen zu wollen."



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