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Die Croods - Alles auf Anfang
Die Croods - Alles auf Anfang
© DreamWorks Animation

Kinocharts USA (12. - 14.2.): "Croods" gelingt Comeback des Jahres

LaKeith "Judas" Stanfield hat knapp das Nachsehen

"The Croods: A New Age" hat seiner Erfolgsgeschichte in Zeiten der Pandemie ein weiteres Kapitel hinzugefügt: In seiner zwölften Woche ist der Animationsstreifen an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts zurückgekehrt. Letztmals hatte die Universal Pictures-Produktion diese Position am 11. Dezember inne! Am vergangenen Wochenende reichten dem Werk mit den Stimmen von Emma Stone und Nicolas Cage dazu runde 2,0 Millionen Dollar. Insgesamt liegt die 65 Millionen Dollar teure Fortsetzung nun bei 49 Millionen Dollar. Aus dem Ausland kommen 102 Millionen Dollar hinzu, so dass das weltweite Gesamtergebnis bei aktuell 151 Millionen Dollar liegt. Damit könnte "The Croods: A New Age" ein singuläres Ereignis sein - ein nicht gerade billiger Film, der in Corona-Zeiten in die schwarzen Zahlen kommt! Und dass obwohl der Streifen seit zwei Monaten auch als Video on Demand erhältlich ist.

Hauchdünn - nämlich um gerade mal knapp 10 000 Dollar - das Nachsehen im Rennen um den Premiumplatz hatte Neustarter "Judas and the Black Messiah". Auch hier kamen glatte 2,0 Millionen Dollar in die Kassen von 1888 Filmtheatern, zwei weniger als für "The Croods: A New Age". Das Drama mit LaKeith Stanfield um die wahren Geschehnisse einer FBI-Unterwanderung der Black Panther Ende der Sechziger hat durchweg gute Kritiken erhalten und bekommt auch von den Zuschauern Bestnoten. Die Warner Brothers Pictures-Produktion hat 26 Millionen Dollar gekostet und feierte gemäß der neuen Warner Bros.-Politik zeitgleich Premiere auf HBO Max. Der englische Nebendarsteller Daniel Kaluuya ist für den Golden Globe und den Screen Actors Guild Award nominiert.

Vorwochen-Champ "The Little Things" erreichte an seinem dritten Wochenende mit ebenfalls 2,0 Millionen Dollar, aber wiederum 25 000 Dollar weniger als "Judas and the Black Messiah" den dritten Rang. Der Kriminalfilm, für den wiederum Nebendarsteller Jared Leto für den Golden Globe und den Screen Actors Guild Award ins Rennen gegen Kuluuya geht, hat Warner Brothers Pictures 30 Millionen Dollar gekostet und steht bei insgesamt 10 Millionen Dollar. Mit 2090 Lichtspielhäusern bleibt "The Little Things" der meistgezeigte Streifen in Kanada und den USA.

"Land", das Regiedebut von Robin Wright, die auch die Hauptrolle einer Frau spielt, die ihr Leben in der Einsamkeit von Wyoming neu beginnen will, erreichte mit 900 000 Dollar den sechsten Platz. Das Focus Features-Drama, das von guten Rezensionen begleitet wird, lief in 1231 Spielstätten an.

Auf zweistellige Millioneneinnahmen bringen es derweil der Fantasy-Film "Wonder Woman 1984" mit Gal Gadot und 41 Millionen Dollar in acht Wochen, der Thriller "The Marksman" mit Liam Neeson und 10 Millionen Dollar in fünf Wochen, der deutsche, aber auf Englisch gedrehte Fantasy-Film "Monster Hunter" mit Milla Jovovich und 12 Millionen Dollar in neun Wochen, der Abenteuerfilm "News of the World" mit Tom Hanks und 11 Millionen Dollar in acht Wochen und die Komödie "The War with Grandpa" mit Robert De Niro und 20 Millionen Dollar in 19 Wochen.


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