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Der Name der Leute - Sara Forestier
Der Name der Leute - Sara Forestier
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TV-Tipp für Mittwoch (9.6.): Sara Forestier nimmt überzeugenden Einfluss

Arte zeigt "Der Name der Leute"

"Der Name der Leute", Arte, 20:15 Uhr
Eine extrovertierte linke Aktivistin (Sara Forestier) schläft mit politischen Gegnern, um sie für ihre Sache zu gewinnen. Das geht gut, bis sie auf einen ebenbürtigen Widerpart (Jacques Gamblin) trifft.

So ähnlich, wie sich hier auf der Leinwand die beiden Hauptfiguren treffen, waren sich im wahren Leben auch Regisseur Michel Leclerc und Drehbuchautorin Baya Kasmi ("Eine bretonische Liebe") begegnet und zum Paar geworden - und nahmen das als Ausgangsidee für diese vor Ort in Paris gedrehte französische Komödie, die sie mit Fragen über kulturelle Identität in einem Zuwanderungsland aufluden.

"Le nom des gens" - so der Originaltitel - befasst sich auf spielerisch-leichte und vor allem witzige Weise mit Sexualität, Rasse und Religion in einer an Woody Allen erinnernden gallischen Version der Screwball Comedy mit einer außerordentlichen Sara Forestier, die in einer Szene mit vollem Körpereinsatz nackt durch Paris in die Metro spaziert.

Der umgerechnet 2,5 Millionen Dollar teure Film erhielt 2010 gute Kritiken und wurde mit 812 000 Zuschauern in Frankreich und einem weltweiten Einspiel von rund 6 Millionen Dollar ein Erfolg auch beim Publikum. Das Drehbuch und Hauptdarstellerin Sara Forestier gewannen den Französischen Filmpreis; nominiert waren noch der Film selbst und Hauptdarsteller Jacques Gamblin.

Kritiker Josh Bell schrieb in "Las Vegas Weekly": "Ein Film, der aus einer Szene, in der die Heldin ständig unabsichtlich Holocaust-Anspielungen macht, Lacher herausholt, muss etwas richtig machen."



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