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Jungle Cruise
Jungle Cruise
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

US-Filmstarts: Emily Blunt und Dwayne Johnson begeben sich auf "Jungle Cruise"

Dev Patel ritterlich

An der Spitze der US-Kinocharts dürfte es am Wochenende einen Wechsel von Disney zu Disney geben, in Sachen Kinozahl ist er bereits vollzogen. Mit 4310 Spielstätten wird Neustarter "Jungle Cruise" zum meistgezeigten Streifen Kanadas und der USA aufsteigen und "Black Widow" ablösen, der zur vierten Woche aus rund 900 Kinos fliegt. Diese Kinozahl macht "Jungle Cruise" zum meistgespielten Werk der Pandemie-Ära.

Der Abenteuerfilm mit Emily Blunt und Dwayne Johnson ist ein "Spätzünder". Bereits vor drei Jahren für 200 Millionen Dollar gedreht, wurde sein Start mehrfach verschoben, bevor wegen der Covid-19-Pandemie nichts mehr ging. Jetzt sagen Analysten bis zu 35 Millionen Dollar am Premierenwochenende für die Walt Disney Studios-Produktion des spanischen Regisseurs Jaume Collet-Serra ("The Commuter"), die gemischte Kritiken erhalten hat und wie "Pirates of the Caribbean" auf einem Fahrgeschäft in Disney-Parks basiert, voraus. Das Haus mit der Maus startet den Streifen wieder zeitgleich auf seiner Streaming-Plattform Disney+ für 30 Dollar.

"The Green Knight" hat neben "A Quiet Place Part II" die bisher besten Kritiken des Jahres erhalten, aber der Fantasy-Film von David Lowery ("The Old Man and the Gun" / "Ein Gauner und Gentleman") dürfte für ein Massenpublikum wahrscheinlich zu esoterisch wirken. Gerechnet wird daher in den 2700 Filmtheatern mit einem Einspiel von lediglich bis zu 12 Millionen Dollar. In der A24-Produktion, die auf der aus dem Mittelalter stammenden englischen Erzählung "Sir Gawain and the Green Knight" basiert, spielt Dev Patel den Ritter Gawain.

In 2531 Spielorten läuft "Stillwater" an, für den Branchenkenner nur bis zu 7 Millionen Dollar erwarten. Zwar spielt mit Matt Damon ein Star mit, aber der Kriminalfilm, der lose auf der wahren Geschichte der 2009 in Italien wegen Mordes verurteilten Amerikanerin Amanda Knox beruht, hat auch nur gemischte Kritiken erhalten. Regisseur und Drehbuchautor Tom McCarthy ("Spotlight") hat die Handlung der 20 Millionen Dollar teuren Focus Features-Produktion ins französische Marseille verlegt.


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