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Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings - Simu Liu
Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings - Simu Liu
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (10. - 12.9.): "Shang-Chi" lässt Disney kehrt wenden

"Malignant" furchtbar im Ergebnis

Zwei Walt Disney Studios-Titel stehen an der Spitze der amerikanischen Kinocharts und lassen das Haus mit der Maus umdenken. Nachdem sowohl "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" der Tochter Marvel und "Free Guy" der Tochter 20th Century Studios als Exklusiv-Kinofilme satte Umsätze machen, haben Disney angekündigt, ihre weiteren Produktionen des Jahres wie "Eternals" und "West Side Story" ebenfalls nicht mehr zeitgleich im Internet zu offerieren.

Die Zahlen sind aber auch zu bestechend. "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" behauptete an seinem zweiten Wochenende die Kinokassenkrone mit Leichtigkeit. Zwar war der Besucherrückgang im Wochenvergleich mit minus 54 Prozent nicht unerheblich, aber es reichte mit 34 Millionen Dollar zum besten zweiten Wochenende der Covid-19-Ära vor "Black Widow" und dessen 25 Millionen Dollar. Insgesamt sind nach zehn Tagen schon 144 Millionen Dollar für den Fantasy-Film zusammen gekommen. Bereits nach fünf Tagen hat das 200 Millionen Dollar teure Simu Liu-Werk die magische 100 Millionen Dollar-Grenze gekreuzt, so schnell wie kein Streifen in diesem Jahr. Auch hier ist MCU-Kollege "Black Widow" mit sechs Tagen der bisherige Maßstab gewesen. Das 25. Marvel-Opus bleibt mit 4300 Spielorten auch der meistgezeigte Streifen Kanadas und der USA. Aus dem Ausland kommen ebenfalls gute Neuigkeiten: Obwohl der sinophile "Shang-Chi" noch nicht in China angelaufen ist, setzt er international 112 Millionen Dollar um und steht so bei weltweit 256 Millionen Dollar.

"Free Guy" schafft an seinem fünften Wochenende das Kunststück, sogar noch einen Rang zu klettern und sich mit 5 Millionen Dollar Silber zu sichern. Die populäre Komödie zeigt weiterhin Standfestigkeit und büßte im Wochenvergleich nur mäßige minus 37 Prozent Zuschauer ein. Der Ryan Reynolds-Film ist in 3665 Lichtspielhäusern zu sehen und hat alles in allem Karten im Wert von 101 Millionen Dollar abgesetzt. Noch besser läuft es im Ausland, wo bis jetzt 175 Millionen Dollar eingespielt wurden, so dass jetzt ein weltweiter Umsatz von 276 Millionen Dollar für die 125 Millionen Dollar teure Produktion zu Buche stehen.

Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer, und nach einem solchen sieht es bei "Malignant" aus. Der dritte Platz zum Debut ist das einzig Positive für den Horrorfilm, der mit seinen 5 Millionen Dollar beinahe noch von "Candyman" überrundet worden wäre - der aber schon drei Wochen läuft. Die Warner Brothers Pictures-Produktion startete in 3485 Filmtheatern. Aus dem Ausland kommen bisher bloß 10 Millionen Dollar für das 40 Millionen Dollar teure Annabelle Wallis-Werk hinzu.

Gut läuft es derweil weiterhin für einen weiteren Disney-Titel. "Jungle Cruise" schippert derzeit bei 110 Millionen Dollar in sieben Wochen. Aus dem Ausland kommen 87 Millionen Dollar für den 200 Millionen Dollar teuren Abenteuerfilm hinzu. Weltweit liegt der Emily Blunt-Film damit bei 197 Millionen Dollar.


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