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7500 - Joseph Gordon-Levitt
7500 - Joseph Gordon-Levitt
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TV-Tipp für Donnerstag (23.9.): Joseph Gordon-Levitt setzt einen Notruf ab

Arte zeigt "7500"

"7500", Arte, 23:30 Uhr
Ein Pilot (Joseph Gordon-Levitt) muss sich islamistischen Entführern erwehren, die versuchen, in das Cockpit zu gelangen.

Für sein Spielfilmdebut gelang Regisseur und Drehbuchautor Patrick Vollrath, der bis dahin nur Kurzfilme in Szene gesetzt hatte, ein Coup. Der ursprünglich besetzte amerikanische Schauspieler Paul Dano musste zwar wegen Terminüberschneidungen wieder aus dem deutschen Thriller aussteigen, aber sein Landsmann Joseph Gordon-Levitt war ein mehr als würdiger Ersatz.

Dieser bekam während der Dreharbeiten keinen Flughafen und keine Landebahn zu sehen. Die Bühnenbildner hatten ein verschrottetes Flugzeug erworben, auf Hydraulikbühnen gesetzt, um Bewegungen simulieren zu können, und so weit hergerichtet, dass im Cockpit gedreht werden konnte. Gordon-Levitt saß dabei die ganze Zeit in den MMC Studios in Köln.

Der Titel der augenschein-Produktion spielt auf dem in der Luftfahrt gebräuchlichen Notruf-Code 7500 an, der eine Flugzeugentführung anzeigt. Kritiken und Zuschauerreaktionen waren 2019 indes nur gemischt, und in den USA kam die umgerechnet 5 Millionen Dollar teure Produktion nicht in die Kinos, sondern wurde nur bei Amazon gestreamt.

Kritikerin Lee Jutton schrieb in "Film Inquiry": "Wenn auch nicht ohne Schwächen, ist dieser Film mega-spannend und bietet viel mehr für das Köpfchen, als man erwartet hat."



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