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Stirb langsam 2 - Bruce Willis
Stirb langsam 2 - Bruce Willis
© 20th Century Fox

TV-Tipp für Freitag (15.10.): Bruce Willis feiert wieder feurige Weihnachten

Vox zeigt "Stirb langsam 2"

"Stirb langsam 2", Vox, 22:10 Uhr
Ein Polizist (Bruce Willis) versucht eine Katastrophe zu verhindern, als abtrünnige Militärs den Dulles International Airport in Washington D.C. übernehmen wollen.

Nach dem Riesenerfolg von "Die Hard" fackelten 20th Century Fox nicht lange und brachten zwei Jahre später die Fortsetzung mit dem dämlichen Slogan "Die Harder" auf den Weg. John McTiernan, der Regisseur des Originals, hatte sich bereits für "The Hunt for Red October" verpflichten lassen, so dass der Posten neu besetzt werden musste. Der finnische Filmemacher Renny Harlin, damals gerade mit "The Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master" - nicht gerade einer Visitenkarte - in den Kinos gewesen, war der überraschende Nachfolger.

Harlin zeigte sich der Aufgabe gewachsen und fundierte so seinen Ruf als Action-Regisseur. Das Drehbuch, das er für 70 Millionen Dollar in Alpena im US-Bundesstaat Michigan, auf dem Stapleton Airport in Denver im US-Bundesstaat Colorado und auf dem Flughafen von Los Angeles in Szene setzte, basierte zwar auf dem Roman "58 Minutes" von Walter Wager aus dem Jahr 1987, verwendete aber das Schema des ersten "Die Hard", nur dass statt eines Hochhauses nun eben ein Flughafen der Schauplatz ist. Das Werk setzte für sein Finale auf einer Rollbahn erstmals am Computer generierte Bewegungen ein, die man dann mit einem traditionellen - also gemalten - Hintergrund, der in den Computer eingescannt worden war, kombinierte.

"Die Hard 2" kommt wie so viele Fortsetzungen nicht an das Original heran, aber er unterhält nichtsdestotrotz als ein übertriebener und schnörkelloser US-Thriller, dessen spannende Szenen die Mängel im Drehbuch übertünchen. Mit guten Kritiken bedacht, wurde er 1990 gemessen an den Zuschauerzahlen in den USA der erfolgreichste Teil der inzwischen auf fünf Parts angewachsenen "Die Hard"-Reihe. Mit insgesamt 240 Millionen Dollar war die Fortsetzung ein weltweiter Riesenerfolg.

Ein Zuschauer meint: "Der Film ist auf keinen Fall makellos. Es gibt zahlreiche haarsträubende Anschlussfehler und kolossale faktische Unrichtigkeiten. Aber von einem technischen Standpunkt aus betrachtet, ist dies ein bahnbrechendes Werk, das von keinen Spezialeffekte-Fans verpasst werden sollte. Außerdem ist er ein brutaleres und böseres - in der Mitte sogar geradezu düsteres und ernüchterndes - Werk als das Original, das noch nicht von der heutzutage üblichen Jagd der Filmstudios nach möglichst niedrigen Altersfreigaben beeinträchtigt wurde, die für so viele blutlose und blutleere Action-Filme sorgt."



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