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The Batman - Zoe Kravitz und Robert Pattinson
The Batman - Zoe Kravitz und Robert Pattinson
© Warner Bros.

Kinocharts USA (11. - 13.3.): Langsam zurück zur Normalität

Box Office kreuzt mit Batman Milliardengrenze

Die Zahlen sind lange nicht wieder da, wo sie sein sollten oder einst waren, aber die Richtung stimmt. Im vergangenen Jahr dauerte es bis Juni, bis der Gesamtumsatz der nordamerikanischen Kinos die Milliardengrenze kreuzte. In diesem Jahr gelang dies nun schon Mitte März. Im Vorpandemiejahr 2019 allerdings hatten die Kinokassen diese Summe bereits Mitte Februar erreicht.

Ein Film, der erheblichen Anteil an der Erholung der US-Kinowirtschaft hat, ist "The Batman". Ohne Konkurrenz flatterte der Fantasy-Film mit 66 Millionen Dollar am Wochenende unangefochten wieder auf den Platz an der Kinokassensonne. Das entspricht einem Rückgang von gemäßigten minus 50 Prozent Umsatz im Wochenendvergleich und ist deutlich besser als bei vielen anderen Superheldenfilmen - und dies trotz der immensen Spieldauer von knapp drei Stunden. Mit 4417 Lichtspielhäusern bleibt die 200 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion in ihrer zweiten Woche auch der mit Abstand meistgezeigte Streifen Kanadas und der USA. Das Gesamteinspiel für das Robert Pattinson-Werk steht bei 238 Millionen Dollar. Aus dem Ausland kommen 224 Millionen Dollar für ein weltweites Gesamteinspiel von 462 Millionen Dollar hinzu.

Keine Veränderung gab es auch auf den zwei weiteren Plätzen auf dem Treppchen. "Uncharted" hielt sich mit einem Zuschauerschwund von marginalen minus 16 Prozent hervorragend auf dem zweiten Rang. Der Abenteuerfilm mit Tom Holland war den Zuschauern in seiner vierten Woche nochmals 9 Millionen Dollar in 3725 Spielorten wert. Die 120 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion liegt bei insgesamt 113 Millionen Dollar; aus dem Ausland kommen derzeit 188 Millionen Dollar hinzu, so dass der weltweite Umsatz 301 Millionen Dollar beträgt.

Bronze ging an "Dog". Das Regiedebut von Hauptdarsteller Channing Tatum läuft in 3407 Kinos und konnte nochmals Karten im Wert von 5 Millionen Dollar umsetzen - ein phantastischer Besucherrückgang von lediglich minus 12 Prozent. Die 15 Millionen Dollar teure United Artists-Produktion steht bei insgesamt 47 Millionen Dollar. Aus dem Ausland fließen derzeit 6 Millionen Dollar für ein weltweites Einspiel von 53 Millionen Dollar hinzu.

Gut laufen noch der Columbia-Fantasy-Film "Spider-Man: No Way Home" mit Tom Holland und 792 Millionen Dollar in 13 Wochen; der Universal-Animationsstreifen "Sing 2" mit der Stimme von Reese Witherspoon und 156 Millionen Dollar in zwölf Wochen; die Paramount-Komödie "Jackass Forever" mit Johnny Knoxville und 56 Millionen Dollar in sechs Wochen sowie der Paramount-Horrorfilm "Scream" mit Neve Campbell und 81 Millionen Dollar in neun Wochen.


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