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Lügen der Liebe
Lügen der Liebe
© Studiocanal

TV-Tipp für Mittwoch (15.6.): Vincent Cassel ist besessen von Monica Belucci

Arte zeigt "Lügen der Liebe"

"Lügen der Liebe", Arte, 20:15 Uhr
Ein erfolgreicher Software-Manager (Vincent Cassel) wird durch die Begegnung mit einer ehemaligen Geliebten (Monica Belucci) in ein Dickicht aus Verwirrung und widerstreitenden Gefühlen verstrickt.

Dieses französische Drama war 1996 das Regiedebut von Gilles Mimouni, der auch das Drehbuch verfasste. Obwohl sein Streifen den Britischen Filmpreis als "Bester fremdsprachiger Film" erhielt und auch das Lob der Kritiker erfuhr, hat Mimouni danach keinen weiteren Kinofilm mehr gedreht.

An den Kassen war "L'appartement" - so der Originaltitel - in Frankreich mit nur 152 000 verkauften Eintrittskarten jedenfalls ein Flop, und die umgerechnet 4,7 Millionen Dollar teure, in Madrid und Paris gedreht Produktion spielte nur 1,1 Millionen Dollar ein. In Deutschland kam das Werk gar nicht in die Kinos, sondern feierte seine Premiere nur im Fernsehen.

Heute Abend besteht die Gelegenheit, den wunderbar bösen und erstklassig inszenierten Wirbelwind aus Lust und Überraschungen kennen zu lernen.

2004 erschien mit "Wicker Park" eine missglückte US-Neuverfilmung mit Josh Hartnett.

Ein Zuschauer lobt: "Das ist ein erstaunlicher Film mit einer verschachtelten, aber perfekt aufgebauten und umwerfend symmetrisch aufgebauten Handlung, brillant gestützt durch den Gebrauch wieder kehrender visueller Motive. Alles in diesem Film ist wunderschön photographiert: Die Frauen, die Apartments, aber noch erstaunlicher ist die Gegenüberstellung von Bildern, fast jede Szene spiegelt eine andere wieder. Die Geschichte wird mit Licht, Farbe und vielen Fast-Parallelen erzählt. Man kann dem Streifen aber nur völlig gerecht werden, wenn man das superbe Finale erwähnt: Traurig, schockierend, ironisch und raffiniert zugleich."



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