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Mexikanischer Film "The Ruination of Men" gewinnt in San Sebastian

Umstrittener französischer Film mit Spezialpreis ausgezeichnet

Das 48. Internationale Filmfestival von San Sebastian endete am Samstag mit der Auszeichnung der mexikanischen Komödie "The Ruination of Men" (La perdición de los hombres"), die von Tod, Bigamie und Baseball handelt. Der mexikanische Regisseur Arturo Ripstein, der bereits 1993 mit "Beginning and End" in San Sebastian gewonnen hatte, erhielt die Goldene Muschel für den "Besten Film", den Fipresci-Preis der internationalen Kritik und die Auszeichnung für das "Beste Drehbuch", welches er zusammen mit seiner Frau und ständigen Mitarbeiterin Paz Alicia Garciadiego geschrieben hatte. "Ohne Paz Alicia habe ich keine Stimme", meinte der Filmemacher bei der Verleihung. Der Iraner Reza Parsa, der seit langem in Schweden lebt, gewann für sein Debut "Before the Storm", einen Thriller, in dem sich die Leben eines Taxifahrers und eines Schülers durch dramatische Umstände ändern, die Silberne Muschel und auch den Jugendpreis. Als beste Schauspielerin wurde die Spanierin Carmen Maura, die es in der Komödie "Common Wealth" mit den Bewohnern eines Apartmenthauses aufnimmt, um einen versteckten Schatz sicherzustellen, ausgezeichnet. Diese Entscheidung fand den meisten Beifall des Publikums an diesem Abend. Gianfranco Brero konnte sich über den Gewinn als "Bester Schauspieler" für seine Darstellung eines zynischen Kriminalreporters in dem Korruptionsdrama "Red Ink" freuen. Die umstrittenste Entscheidung der Jury war der Spezialpreis für Nicolas Klotz' französisches Drama "Paria", das sich - technisch unausgereift - mit dem Leben der Obdachlosen und Ausgegrenzten in Paris auseinandersetzt. Auf der Pressekonferenz verteidigte die Jury unter dem Vorsitz des britischen Regisseurs Stephen Frears ihre Entscheidung: Wichtiger als technische und künstlerische Aspekte sei der Mut und das Engagement des Ensembles sowie das bedeutsame Thema des Films.



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