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Beleidigte Leberwurst? Haley Joel Osment kritisiert "Harry Potter"-Verfilmung

"Harry Potter hätte ein Buch bleiben sollen..."

Spielt Haley Joel Osment ("The Sixth Sense") die beleidigte Leberwurst, oder ist es ihm ernst mit seiner Kritik zur Erhaltung der literarischen Integrität der "Harry Potter"-Bücher? In einem Interview äußerte der Jungschauspieler, er finde, "Harry Potter hätte ein Buch bleiben sollen. Es gibt einige Romane, die zu Filmen gemacht werden sollten und andere, die es nicht sollten. Harry Potter ist zu 70 Prozent Phantasie. Wenn der Film rauskommt, dann wird es solch eine Schablone für Kinder sein. Wenn sie an Harry Potter denken, dann werden sie daran denken, was auf der Leinwand dargestellt wurde." Die durchaus ehrrührigen Ausführungen des kleinen Naseweis sind eigentümlich, wenn man daran denkt, daß er Steven Spielbergs Wunschkandidat für die Titelrolle in "Harry Potter und der Stein der Weisen" war, bevor Spielberg ("Der Soldat James Ryan") dann ausstieg und Nachfolgeregisseur Chris Columbus ("Der Zweihundert Jahre-Mann") den Part dann dem unbekannten Briten Daniel Radcliffe übertrug. Eine Retourkutsche weist Haley Joel aber von sich: Es habe nie eine Verbindung zwischen ihm und dem Film gegeben, und überhaupt "wollte ich nie Harry Potter werden". Offenbar ist das Gedächtnis bei Zwölfjährigen schwach ausgeprägt, denn noch im Juni hatte Osment Reportern sein brennendes Interesse an der Rolle verkündet: "Sie können das bekanntmachen, und ich beginne, an meinem Akzent zu arbeiten." Derweil gehen - unbeeinflusst von solchen Störmanövern - die Dreharbeiten zu "Harry Potter und der Stein der Weisen" in der Kathedrale von Durham weiter.



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