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Whitney Houston - Bodyguard
Whitney Houston - Bodyguard
© Warner Bros.

"Whitney Houston ist tot!" Falschmeldung erschütterte Fans

"Es ist ein ganz, ganz schlimmes Gerücht"

Gedeihen im Alptraum der Terrorangriffe in den Vereinigten Staaten mit tausenden von Toten morbide Phantasien? Im Radio wurde gestern der Tod von Whitney Houston ("Rendezvous mit einem Engel") an einer Überdosis Rauschgift gemeldet, woraufhin heulende Menschen bei der Sängerin zu Hause anriefen, um ihr Beileid zu bekunden. Doch Miss Houstons Managerin Nancy Seltzer gab sofort eine Stellungnahme heraus, um die Nachricht als Falschmeldung zu entlarven: "Ich habe gerade mit Whitney gesprochen. Es geht ihr ausgezeichnet, und sie versteht nicht, warum bei all dem, was gerade in der Welt vor sich geht, neue Gerüchte ausgegraben werden müssen. Es ist ein Gerücht und nicht wahr. Sie dankt allen für ihre Besorgnis. Sie ist daheim in New Jersey mit ihrer Familie." Ein Mitarbeiter in Miss Seltzers Büro fügte hinzu: "Es ist ein ganz, ganz schlimmes Gerücht, das zu einem sehr, sehr schlechten Zeitpunkt verbreitet worden ist."
Das Todesgerücht fiel aber nicht ganz ohne Vorgeschichte vom Himmel. Beobachter und Fans, die das Bühnenspektakel im New Yorker Madison Square Garden am vergangenen Freitag gesehen hatten, mit dem Michael Jackson sein Comeback einläuten wollte, waren entsetzt über das Aussehen von Miss Houston, die einen Gesangsauftritt in dem mehrstündigen Spektakel absolvierte. Die 38jährige wirkte ausgezehrt bis auf die Knochen. Beim zweiten Teil der Michael Jackson-Gala am Montag fehlte sie, obwohl sie angekündigt war, ohne Begründung, was die Spekulationen über den Gesundheitszustand der Popdiva weiter anheizte. Bereits am Dienstag hatte Managerin Seltzer daher ihrer Klientin in der "New York Daily News" dementierend zur Seite springen müssen. Gerüchte über Drogenmissbrauch machten wieder mal die Runde. "Whitney hat unter familiären Stress gestanden, und wenn sie Stress hat, isst sie nicht", erklärte Miss Seltzer der Zeitung den Zustand des Stars.
Beruflich sollte Miss Houston eigentlich keinerlei Sorgen haben. Die von ihr produzierte Disney-Komödie "The Princess Diaries" ist ein Überraschungserfolg an den Kinokassen geworden, und vergangenen Monat unterzeichnete sie einen Vertrag bei der Bertelsmann-Tochter Arista Records, der ihr mehr als 100 Millionen Dollar einbringen soll.


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