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Richard Harris wurde von seiner Enkelin zur "Harry Potter"-Rolle erpresst

"Wenn Du Dumbledore nicht spielst, rede ich nie wieder mit dir"

Richard Harris ("Gladiator") hat in einem Interview verraten, dass er Warner Brothers dreimal einen Korb gab, als diese ihn für die Rolle des Albus Dumbledore in "Harry Potter und der Stein der Weisen" verpflichten wollten. Der Schauspieler hatte die Bücher von JK Rowling über den kleinen Zauberer nicht gelesen: "Alles, was ich wusste, war, dass die mir den Part immer wieder anboten und jedesmal die Gage erhöhten. Ich lehnte immer wieder ab." Der Ire sagte nicht ab, weil er nichts von dem Erfolgspotential des Films ahnte, sondern weil er sich mit seinen 70 Jahren nicht noch in eine Fortsetzungsgeschichte mithineinziehen lassen wollte: "Jeder, der an Harry Potter und der Stein der Weisen beteiligt ist, muss zustimmen, auch bei allen Fortsetzungen mitzumachen, und so wollte ich den Rest meines Lebens nicht verbringen, daher sagte ich wieder und wieder ab." Den Sinneswandel haben die Kinogänger Ella, seiner elf Jahre alten Enkelin zu verdanken. Richard berichtete, sie habe von den Offerten Wind bekommen und ihn zur Rede gestellt: "Sie sagte: Papa, ich habe gehört, du willst nicht bei dem Harry Potter-Film mitmachen. Wenn Du Dumbledore nicht spielst, rede ich nie wieder mit dir." Daraufhin habe er sich entschlossen, den Streifen doch zu drehen. Da es sich um eine Nebenrolle handelte, waren es auch nur drei Wochen Arbeit, die über mehrere Monate verstreut waren. "Harry Potter und der Stein der Weisen" feiert seine Premiere am 4. November in London, startet am 16. November landesweit in Großbritannien und den Vereinigten Staaten und kommt am 22. November in unsere Kinos.


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